
Oh, ich freue mich. Jetzt habe ich schon von verschiedener Seite diesen hübschen Award bekommen. Dankeschön!
Aber wie ich so bin, halte ich mich nicht an Regeln und werde den Schneeball nicht weiterwerfen. Ihr habt alle ziemlich gute Blogs, sonst würde ich nicht regelmäßig lesen.
Da beantworte ich gleich mal die exzellente
Verstrickte Dienstagsfrage 28/2008
Neulich las ich in einer Zeitung folgenden Tipp, kann es mir nicht vorstellen und möchte dazu die Meinung anderer hören:
„"Angora- oder Mohairwolle lässt sich leichter stricken, wenn man die Knäuel vorher über Nacht in einer Plastiktüte im Gefrierfach aufbewahrt."
Kann schon sein, dass die Fasern nicht so haken, wenn sie gekühlt sind - ist ja irgendwie das Gegenteil von Wärme, welche bekanntlich filzt. Ausprobiert habe ich das allerdings noch nicht, denn ich finde diese Fasern nicht wirklich schlecht zu verstricken.
Da soll mir lieber mal jemand verraten, wie ich Baumwolle elastisch kriege... :-)))
Und für alle anderen, die eh nicht bei ravelry sind und/oder keine englischen Anleitungen mögen... Hier, bitte: Mein Entwurf, der darf nicht geklaut werden und auch nicht gewerblich verwendet werden.
Anschlag 48 Maschen, 5 Reihen kraus rechts, dann dem Muster folgen, das spricht für sich selbst - rechte und linke Maschen - die äußeren 4 Maschen werden weiter kraus rechts gestrickt (nicht im Chart). Nach Abschluss noch 6 Reihen kraus rechts, dann alle Maschen abketten. So! Habe fertig. :)

Heute gibt es nur schnell ein Zwischenstands-Fahndungsfoto vom Puff-Puff. Ich habe ja die Ärmel lang gemacht und auch hier auf die Würste verzichtet. Zusätzlich habe die die Puffung dramatisiert, indem ich die Abnahmen vorwiegend an der Außenseite des Ärmels - also nicht gleichmäßig verteilt - gemacht habe. Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich nicht das ganze (dunkle) Garn aufbrauchen soll und die Jacke zum Mäntelchen machen werde. Bisher wiegt alles zusammen kaum 250 Gramm, da bietet sich eine Verlängerung schon an.

Oh, St. Hubertus, lass dein Jagdhorn tuten...
Na, Frau GG? Ist das was?
Das ist ein reinbaumwollener Spüllappen, meine Damen. Und stellt natürlich den Hirschgott dar, welcher dem o.g. Heiligen, Schutzpatron der Jäger, einst erschienen ward...


In Wirklichkeit bin ich schon jenseits der Taille (und nein, ich stricke da keine Würste hin, nein-nein, das ist ja unsinnig, die Taille mit Würsten zu "betonen"). Und nun habe ich auch endlich mal eine nachträgliche Maschenprobe gemacht und diese leicht angefilzt. Bin mal gespannt, wie ich die Jacke dann passend hinbekomme, die ist nämlich vorerst zu groß. Auch ich werde, wie einige andere, lange Ärmel anstricken. Und das alberne Lochmuster unten kann mir auch gestohlen bleiben. Die Knopfleiste finde ich popelig.
[Das erinnert mich an die Rosenjacke, die auch bereits eine Knopfleiste, aber noch keine Ärmel und schon gar keinen Kragen hat - das wird noch was, wie soll ich bloß die vielen Fäden an den Rändern des Kragens vernähen?]
Und so bleiben nur die Puffärmel und das Raglan-von-oben-Gestricke vom Original.
Das "Garn" reißt natürlich gelegentlich, man muss das wie Spinnweben behandeln - bloß nicht scharf anschauen, aber - zack - einfach die Enden übereinander legen und weiterstricken...
Wann, wie und durch wen hast du stricken gelernt?
Das war in der Schule. Aber dank ziemlich doofer Handarbeitslehrerinnen und quälender Projekte ging die Kenntnis erst mal schnell wieder flöten. Das war dann wohl so ca. 1972.
[Also, die Idee, gleich als erstes eine Mütze und dann Socken für Volksschulkinder zu planen ist irre. Entsprechend waren dann meine Ergebnisse.. Die Mütze wurde zwar von meiner Mutter lange getragen, sah aber eigentlich schrecklich aus. Die Socken waren gelb (meine damalige Lieblingsfarbe) und entsprechend angegraut von schweißigen Kinderhänden. Zur Benotung habe ich nur den zweiten Socken vorgelegt (weil der erste brutalst unregelmäßig war) und wohl noch einen Dreier kassiert.]
Später im Gymnasium mussten wir kleine Musterproben-Läppchen stricken. Das Patentmuster hatte ich nicht kapiert und musste es mir heimlich von einer Schulfreundin stricken lassen. Es war ein Graus.
So richtig habe ich dann erst 1978 angefangen, da musste ich meine Mutter und meine Oma zu Rate ziehen. Dank der Tschibo-Bücher (ja, die, welche man immer noch massenhaft auf Flohmärkten kaufen kann) und Nicole- oder Carina-Heften konnte ich meine Technik erweitern und schnell wurde der erste Intarsienstrick gemacht.












