Ich hatte ja Bedenken wegen der hirnlosen Armkugel. Aber ich durfte dann feststellen, dass sie in das Armloch knapp hineinpasst - also, was soll's. Bedenklich war, dass der Ärmel dadurch kürzer wurde. Da habe ich einfach ein längeres Bündchen, wie beim Körper, angestrickt.

Hier sieht man schön die Naht (nach Steek versäubern, aufschneiden und natürlich zusammennähen). Das Bündchen ist rundgestrickt (trotzdem waren 1 Million Fäden kein Spaß).

Beim Kragen ist das Problem gravierender. Hier stößt eine unsaubere Kante an den Kragen. Ich habe mich nun damit beholfen, die Fäden der Belege in die Unterseite des Kragens zu vernähen. Es geht so... Perfekt ist es aber nicht. Doch selbst eine Doppelung (danke für den Tipp, Michaela) hätte genau hier an der Kante eine Naht.... Achja...

Diese Handschuhe werde ich aber sicher stricken. Allein schon wegen der Herausforderung eines DIN A 4 großen Charts... ;)

Und das hier ist schön. Die Idee ist inspirierend. Ich mag Empire-Schnitte. Das Lochmuster ist vielleicht ein wenig einfallslos, aber so was könnte man ändern.
Nein, nicht Fair-Isle Stricken - aber Fair-Isle mit Kragen!

Außen ist die Rückseite des Kragens zu sehen, das sieht man nicht mehr, wenn der Kragen umgeklappt ist.
Aber was mache ich mit all den losen Fadenenden? Und dann...

Richtig grässlich wird es dann, weil der Steek an der vorderen Kante so raus steht. Das werde ich sauber vernähen, klar! Aber so richtig verschwinden lassen werde ich das an dieser Stelle nicht können.

Zu allem Überfluss habe ich dann noch einen riesigen DENKFEHLER beim Berechnen - nein nicht der Armkugelgröße, aber - der Abnahmen an sich - gemacht. Plötzlich hatte ich kaum noch Maschen, dabei sollte die Kugel noch vier Zentimeter höher werden...
Ich fürchte, ich muss die Hälfte der Armkugel wieder auftrennen, aber vorher sollte ich mich aufraffen und nachdenken, was eigentlich der Denkfehler war.
Die sind übrigens beide Ärmel zusammen, die mit Steek gestrickt wurden. Das war von Vorteil, denn ab und zu habe ich die Zunahmen vergessen - dann aber gleichmäßig an beiden Ärmeln - no prob!

Ich habe den Test gemacht:
My personality problem is
"I'm a delusional gambling addict with a tendency to blame others!".
Take What's YOUR Problem? today!
Created with Rum and Monkey's Name Generator Generator.
gefunden bei MellyIch sitze sehr oft vor Anleitungen, bei denen große Passagen des Strickstückes glatt rechts gestrickt werden. Ich möchte auch gern solche Modelle nacharbeiten aber bei mir sieht ein glatt rechts gestricktes Strickstück sehr ungleichmäßig aus, weil ich die Maschen sind total unregelmäßig abstricke. Ich versuche auch immer alles ordentlich straff zu ziehen aber es hilft nichts.
Wie gelingt es euch, ein sauberes Maschenbild zu erzielen? Gibt es irgendwelche Tricks und Kniffe, die mir das leben erleichtern würden? Ich würde mich über jede Hilfestellung freuen.
Mit geht es auch oft so, das hängt aber stark vom Garn ab. Manche Garne - vor allem die "Gummi-Merinos" - haben durch ihre Elastizität die Eigenart, jeder Tageslaune der Strickerin nachzugeben und sehr unterschiedliche Effekte zu produzieren. Eng stricken wäre dann noch fataler!
Inzwischen habe ich das besser im Griff, aber durch Locker-Stricken. Ich versuche immer die gleiche Lockerheit in den Fingern zu haben bzw. mich zu erinnern, wie sich das am Tag zuvor angefühlt hat...
(Gerade muss ich das wieder, weil ich einen Auftrag mit ebensolchem Gummi-Zeug stricken muss...)
Eine andere Unregelmäßigkeit entsteht bei mir, weil ich die linken Maschen (noch) lockerer stricke, da hilft zuweilen eine halbe Nadelstärke kleiner bei den Linksreihen.
Das Bilderchen-Mosaik habe ich dank des Hinweises von Daniela tunlichst wieder vom Blog gelöscht. Danke!*
Man möchte ja wirklich nicht wegen so eines Schmarrns abgemahnt werden. ;-)
Und so wertvoll ist diese Erkenntnis ja nun wahrlich nicht... :-)))
* à propos Dank: Wenn ich auch wirklich, ohne mit der Wimper zu zucken, ein gewisses Muster per E-Mail versende, weil es wohl inzwischen kein Copyright mehr gibt, dann wäre trotzdem ein Dankeschön per Mail doch wirklich nicht zu viel verlangt, oder?
Mein Dank gilt Wollbine, die sich für was bedankt hat, was sie selber geschafft hat.












