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Ein Strickblog

 

Yeah! Die ist gelungen, finde ich. Und ja, Frau Croco, Perlmuttknöpfe in Grün wären schön. Müssen aber erst aufgetrieben werden...

Und für Frau Coco (Chanel) noch passende, lustige Fotos aus dem Neue-Mode-Heft 1965 ;)

Modell frei nach Schnauze, inspiriert von Jane Frost's Jackets (welche wiederum von Frau Chanel...) und eigenem Muster.
Material: Drops Alpaka in diversen Tweed-Tönen.
Nadeln: 3 mm und 2,5 mm für die Blenden.


Die Ärmel der Jacke sind fertig. Hurra! Nun müssen sie nur noch trocknen.
Derweil konnte ich endlich bei Wisteria weiterstricken. Da hatte ich wegen des zu dick oder zu dünn geratenen Garnes eine Kunstpause eingelegt. Nach nunmehr knapp 900 Gramm Garn, das nie richtig gleich dick wurde, dachte ich mir nun: Sei's drum. Egal!
Und weil ich noch keine fertige Jacke zeigen kann, teile ich erst mal das Muster mit euch. Es ist im wesentlichen kraus rechts, jede dritte wird abgehoben, mit dem Faden hinter der Arbeit. Diese Masche wandert nach rechts. Und die Karos entstehen, indem man nach zwei Reihen "Streifenfarbe" Intarsienstrick betreibt (das ist hier durch Blau und Orange angedeutet). Klar, oder? ;)


Die verstrickte Dienstagsfrage 25/2008
Ist es euch schon mal passiert, dass ihr ein Modell unbedingt stricken wolltet, weil ihr es so schön fandet und dann stellte sich heraus, dass es "in echt" deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb? Passform war grausig. Oder es wurde irgendwie anders als auf dem Bild....

Das ist mir früher sehr oft passiert - einfach weil ich keine Maschenproben gemacht habe und mich dann gewundert habe, warum das Teil Größe 44 oder aber viel zu klein wurde. Manchmal habe ich auch ungeeignetes Material genommen, das leierte. Aber das ist lange her, sehr lange (ca. 1979-1990).
Heutzutage würde ich vielleicht behaupten, dass mir das nicht mehr passiert, weil ich stricktechnisch Vorsorge treffe - Stimmt aber nicht! Denn gelegentlich übersehe ich, dass mir manches, was an einem 180 cm Model gut aussieht, als "Kleine" nicht tragen kann/sollte. Manches Strickmodell verlangt Schultern, manches eine Taille. ;)
Die Schummeleien, die für das Foto ganz oft vorgenommen werden: Mit einer Sicherheitsnadel nach hinten geraffte, viel zu weite Pullis (v.a. in Tudor Roses und bei manchen Rowan-Sachen) durchschaue ich beim ersten genaueren Studium der Anleitung. Dann wird eben selbstständig eine Taillierung vorgenommen - wenn die das nicht können... (schnaub).

Da will ich nun aber niemanden auf die Folter spannen: Voilá, die Kanten. Die sind ringsum, ganz traditionell, in Kraus-Rechts gestrickt. Ich weiß, ich weiß, die Knöpfe sind einen Hauch zu klein für eine Jacke. Das kann ich ja noch ändern, wenn mir was über den Weg läuft.

Und diese Tasche ist auch ganz gut integriert. War bloß blöd, dass die Kante so ungefähr, aber eben nur ungefähr am Rand eines Karos liegt.

Ach, ich habe erst einen halben Ärmel - aber alles andere ist schon ganz piekfein. ;)


Buhuhu, ich habe Muskelkater! Und diverse Gelenkknacksereien. Warum? Weil ich vor lauter Freiheit drei Tage lang durchgesponnen habe. Ächz. Vielleicht sollte ich heute mal eine Pause einlegen. Und... vielleicht an der Maschine was stricken. Dann tut's morgen anderswo weh. ;-)

Bei der Jacke habe ich Vorderteile und Rücken zusammengenäht (kein Näh-Spaß, weil das Gestrick sich nicht zählen lässt, aber dennoch exakte Nähte erfordert). Ich hatte erst mittelgroße (silberne) Metallknöpfe ausgesucht (Coco Chanel), bin aber dann doch auf kleine Grüne umgestiegen.
Das Alpaka-Gestrick macht "Doing-Doing". Dabei ist es gar nich so schwer, wie ich befürchtet hatte. Sieht aber schön aus.
Trotzdem: Alpaka ist nicht meine Welt.

 

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