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Ein Strickblog

 
Die verstrickte Dienstagsfrage 47/2008
Jeder hat ja so seine Vorlieben und Abneigungen beim Material. Was für Garne magst oder kannst Du überhaupt nicht verstricken, sei es von der Zusammensetzung, der Dicke oder der Struktur her? Warum?

Ja, auch ich bin anspruchsvoll geworden. Reines Polyacryl kann ich nicht mehr ertragen - wer sollte das auch ertragen müssen? Bei Polyester sieht es anders aus, das finde ich nur als Fusselwolle unerträglich.
Auch Garndicken, die nach Nadelstärke 8 und mehr verlangen sind nicht meines. Da tun mir sehr schnell die Arme weh. Wenn ich andererseits diese obercoole Jacke betrachte - Nadelstärke 9 und 2 Kilo Wolle (oder so) - diese Jacke IST cool...
Naja, und dann wäre da noch Baumwolle. Die ist zu unelastisch, um schnell voran zu kommen und sieht dann - insbesondere wenn sie schön glatt und mercerisiert ist - furchtbar ungleichmäßig aus.
Da lass ich meistens die Finger weg. Meistens...

Fertig! Jetzt ist erst mal Ruhe, will heißen, ich werde euch mit roten Schals auf Grün verschonen... bis ich eines Tages beschließe, auch das aufzutrennen... :-)

Gesponnen wird hier auch noch. Ich mache gerade eine Pause beim Alpaka-Corriedale und war wenig erfolgreich bei Seide (einem lieben Geschenk) - da muss ich noch üben bzw. mich entscheiden, wie dünn ich das will.
Daher gibt es hier die Vorbereitungen, die erste Farbe, für einen neuen FI-Pulli, genannt Kalte Ente (Tarnname), bei dem auf dunklem Hintergrund Eichenlaub und andere Blätter das Muster übernehmen (so eine Art Kräuterfüllung für die Ente). Ich möchte einen Pulli - als Jacke ist es bei Marina zu bewundern.


Ganz billig poste ich heute nur noch ein gescheites Foto. Immerhin mit Tageslicht und nicht abgehetzt nach dem Büro...

Man sieht vielleicht, dass ich die glatt rechts gestrickten Flächen mit einer durch das Herausstricken bedingten linken Rippe beginnen lasse. Das lässt sich vermeiden (also ich kann auch links aus einer Kante herausstricken), aber es passt zum Stil des Tuches. Oder man fängt das Ganze mit glatt links an, dann müsste es passen.
Und die Anschlagkante habe ich auch anders gemacht. Statt 48 Maschen anzuschlagen habe ich nur zwei genommen und die Dreiecke unten durch kfb (mein Lieblings-Abkürzungs-Strickwort), :-) knit front back gemacht und im weiteren auch am Rand sozusagen pfb.
Pffffb kbff
:-)

Iris, Du hast recht! Das fließt nach einer Weile wirklich! Und ich kann gar nicht mehr aufhören!


Mann, ich stecke bis über beide Ohren in angefangenen Strickprojekten und Plänen. Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht. Einiges für Weihnachten ist auch dabei. Und bei allen anderen Sachen (der Doppelstrick-Decke oder der mysteriösen Stola) ist der Fortschritt kaum messbar. Und dann überkam mich gestern noch das:
Diese Jacke war zwar sehr schön, aber auch irgendwie unpraktisch. Bei dem Riesen-Ausschnitt zog es rein - auch im Sommer. Also habe ich gestern kurzerhand meine bombenfesten Nähte gelöst und aufgetrennt. Bei den Ärmeln flogen mir jede Menge winzige Knäuel entgegen - da hatte ich wohl die Noro-Knoten aufgelöst und die Farben sinnvoll angestückelt. Aber statt die Reihenfolge zu notieren. Nein! Das wird neu zusammengebastelt. Ein Riesenspaß, denn ich mache mir jetzt einen Lappen für den Hals (noch einen) und halte endlich mal diese Entrelac- (oder wie das Zeug heißt) Technik durch. Das viele Wenden ist ätzend und ich hasse Geribbeltes, aber dieses Garn (Silk Garden) noch mal zu verstricken, ist fast ein Geschenk.
Äh, übrigens ich mache die Rechtecke abwechselnd glatt rechts und glatt links, so dass beide Seiten wirklich "gleich" sind.


Die verstrickte Dienstagsfrage 46/2008
Vor etlichen Wochen lautete die Frage, wo überall das Strickzeug dabei ist. Hand auf's Herz: Was war der unmöglichste Ort, an dem ihr schon mal gestrickt habt?

Jetzt grüble ich schon ein paar Minuten und mir scheint, es gibt gar keinen unmöglichen Ort zum Stricken (nicht bei mir zumindest). Es gibt allerdings unmögliche Situationen.
Mir ging es so, als ich einen Tag nach meiner letzten Operation endlich nach Hause wollte, denn die Dame in meinem Zimmer war zwar nett und ziemlich krank (ich weiß nicht ob sie die Nieren-OP überlebt hat), aber sie hat mich gar nicht mehr in Ruhe gelassen. :-(
Blablabla. Also bin ich - gleich nachdem mir der Katheter gezogen wurde - aufgesprungen und mit einem Sockenstrickzeug im Krankenhausflur auf und ab gegangen.
Unmöglich... denn die Dame hat mich später aufgestöbert, ein paar Runden Schritt gehalten und weitergelabert.

 

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