
Mein Mann hat mich an den GEA-Flohmarkt erinnert und auch hingefahren. Die Waldviertler halten ja eigentlich ein Leben lang, aber ab und zu ist was Neues auch ganz schön.

Endspurt!
Nicht dass das jetzt unmittelbar fertig ist, dazu mieft das Sockengarn zu giftig. Da muss ich immer wieder pausieren und was Geruchsneutrales verstricken.
Aber es fehlen nur noch etwa 40 bis 50 Reihen (ich werde die Jacke vielleicht etwas kürzer machen).
Was ich ändern werde ist die Kante für die Knopfleiste. Beim Original ist das ein billiges Stäbchen-Luftmaschen-Gehäkel. Völlig unpassend. Filethäkelei?!?!
Ich dachte zuerst an eine kraus rechts gestrickte Kante mit Knopflöchern, aber das geht ja nicht, weil das beim Schalkragen dann nicht gut aussähe. Daher werde ich einfach Knopf-Ösen anhäkeln und die Knöpfe so annähen. Wozu habe ich mich schließlich mit Kraus Rechts gequält?
Ich finde auch, dass bei diesem Teil die angeschnittenen Ärmel nicht so schlimm sind. Bei einer Anprobe war das Gemurkse unter dem Arm diesmal halb so schlimm.
Tammina würde gerne wissen, wie lange Ihr Eure Strickzeitschriften aufbewahrt: Nur für die Saison, ein Jahr oder länger? Werden aussortierte Hefte weggeworfen, verkauft oder verschenkt?
Archiviert Ihr einzelne Anleitungen aus Heften?
Gute Frage! Ich muss nicht lange überlegen. Bis auf ein "Nicole"-Heft von 1977 habe ich alles noch, allerdings bei den "Carinas" nur die Anleitungsteile, die auf Recyclingpapier gedruckten. ein kleiner Stapel "Neue Mode" aus den Sechzigern ist auch dabei. Die späteren "Nicoles" und "Verenas" sind alle noch komplett da. Man weiß ja nie. Zum Beispiel gab es ca. 1987 eine ganze Palette cooler Hebemaschenmuster. Das werde ich sicher mal wieder aufgreifen. Außerdem - es finden sich immer wieder liebe Erinnerungen an längst verblichene Pullis aus Baumwoll-Frotte in Orange-Schwarz und so.
Ich stricke selbstverständlich immerzu, und schon wieder was "Krausiges". Und weil das für Weihnachten ist, dürfen nur Berechtigte, also fast alle von Euch, dieses Fortschrittsfoto anschauen. Die Rückseite werde ich - entgegen der Anleitung - genauso stricken, weil ich viel von den Rottönen habe.

Und gesponnen wird auch. Dies sind ca. 200 Gramm Seide - ein Geschenk - sicher aus dem von vielen von euch erworbenen 4,5 Kilo-Paket, das einst jeden Sonntag bei eb**y erhältlich war. Ich hatte ja kein Glück. Aber das hier reicht ja auch erst mal - oder will jemand behaupten, Seide sei leicht zu verspinnen. Dieses gröbere - ja, gröbere* - Material eignet sich prächtig für einfädiges Lacegarn. Das ruht jetzt noch und wegen seiner bräunlichen Farbe wird es natürlich irgendwann mal gefärbt.
Ganz anders die reinweiße Seide (auch ein Geschenk), die viel weicher und feiner ist. Da mache ich mich heute ran. Und versuche, ein dickeres Dochtgarn daraus zu spinnen, weil Seide als Dochtgarn einfach am schönsten ist...
*Irre, diese Unterschiede. Das Material von Wollknoll, von dem ich auch noch eine Kugel habe, liegt ungefähr in der "Weichheits"-Mitte.

Weil ich spontan erfahren habe, dass eine Kollegin morgen Geburtstag hat (wenn man gemeinsam (warn-)streikt, kommt man sich näher), musste ich nun doch mal Filzblüte probieren (eine). Und die ist auch relativ gut gelungen, für den ersten Versuch (also naja, relativ gut... nicht so wie die prachtvolle Mohnblüte in meinem Besitz, die als Vorbild diente).
Auf der (bisher vergeblichen) Suche nach einer neuen Sicherheitsnadel habe ich dann den wahren Schatz des Tages gefunden:

Das Python-Muster! Wahnsinn! Das stammt aus den späteren Achtziger Jahren aus der Brigitte. Die Raubtierzeit. Ich hatte es als verloren geglaubt und das Original ist auch tatsächlich weg. Aber damals habe ich mit dem ATARI meine Lieblings-Strickmuster im ST-Paint-(Schwarzweiß-)Malprogramm verewigt. Der Ausdruck (mit Nadeldrucker) ist sehr winzig. Da muss ich noch mal ran. Aber immerhin, es ist gerettet. Für Armstulpen fände ich das ganz witzig. *zischel*












