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Ein Strickblog

 
Tja, kaum macht man mal (gezwungenermaßen) einen Pulli etwas länger, schon soll der Winter kommen. Ha-ha. Der Vortex Street Pulli unten, zwei Einträge weiter, wiegt tatsächlich nur 490 Gramm. den werde ich wohl im Herbst tragen und dann wieder dickere Pullis rauskramen.

Aber jetzt ist ja eh Grün angesagt. Und da hänge ich nun schon mehrere Abende dran. Heute darf ich mal eine Pause machen. Und das ist auch gut so.

Der Pulli ist ja eigentlich ein Männermodell und daher habe ich schon mal 40 Maschen weniger genommen - das kann man bei dem Muster problemlos, die Mitte wird dann eben schmaler.
Soll ich verraten, warum ich froh bin, dass ich die "dicken" 2,5er Nadeln genommen habe?
Ja, also. Hmmm. Ich lese ja die Anleitungen nicht immer ganz durch. Also... die Ärmel setzen das Muster seitlich fort. Jede Strickerin weiß, dass das nur funktionieren kann, wenn man dann auch aus jeder Reihe bei den Ärmelsteeks eine Masche herausstrickt. Tja, aber die Maschenprobe passt dann nicht.
Daher steht bei der Ärmelanleitung, man nehme für diese eine Nadelstärke 1-2 Größen kleiner. Aaaaah!
Froh, deshalb.
Für die aufmerksame Leserin meines Blog erschließt sich hier auch die Ankündigung eines Novums. Ein Hängeschultern-Pulli mit angestrickten Ärmeln. Selten hier zu sehen... ;-)


Die verstrickte Dienstagsfrage 39/2009
Beim Stricken mit dem Nadelspiel fällt mir immer auf, dass sich nach einer gewissen Zeit an den Nadelübergängen ungewollte Lochmuster" ergeben. Sind für euch diese Löcher der authentische Hinweis auf "handgestrickt" oder vermeidet ihr die Lochbildung? Und wenn ja, wie?
Herzlichen Dank an Thea für die heutige Frage!

Bei mir entsteht eher so was wie eine Kante. Ein Knick, der eher von zu strammer Fadenspannung zeugt. Der ist aber schon beim ersten Tragen weg.
Mehr Probleme habe ich bei Einstrickmustern an den Nadelübergängen, denn da führe ich den Faden, der nicht in Benutzung ist, etwas zu locker. Es entstehen zwar keine Löcher, aber eine gewisses Maß an größeren Maschen (ähem) lässt sich nicht leugnen.

Oops

Oooh

Aaaah!

Der Vortex Street Pullover ist ja schon seit Freitag fertig und nun auch trocken. So hart und kratzig wie beim Stricken ist er nicht mehr. Das Garn habe ich aus dem Vlies mit Baumwollpünktchen gemischt mit dem "normalen" Merino gesponnen.
Nadelstärke 4, Größe XS, ist aber wegen der groben Wolle nun doch eine reichliche Größe M geworden.
Verbrauch: ... öh! Habe vergessen zu wiegen. Einige hundert Gramm. Aber sicher höchstens 600.

Ich musste auch unbedingt schon mal den Park High Pullover anfangen und hänge seit zwei Abenden dran. Dies hier ist die Seite, da wo sonst die Naht wäre.
Die Farbe schien mir gestern abend geradezu nach Rahmspinat zu riechen. :-)
Aber der Rand in kraus rechts, der rollt sich gewaltig. Beim Original ist hier ein Saum. Ich dachte, ich sei schon superschlau, wenn ich 10% weniger Maschen mit einer Nadelstärke kleiner kraus rechts stricke. Wenn sich das nach dem Waschen nicht bessert, muss ich was unternehmen.


Das geht heute als letztes in die Waschmaschine. Diese bunten Baumwoll-Möppel liegen inzwischen überall herum und nerven. Ich bin gespannt, ob die Bröselei nach dem Waschen ein Ende hat.
Ansonsten: Wunderbar gelungener Tiefst-Winter-Pulli mit gigantischem Rollkragen für den nächsten Winteraufenthalt im Bayerischen Wald!
oder so...


 

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