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Ein Strickblog

 

Es ist Mützenzeit. Für meinen Liebsten gab es eine knotty-but-nice mit etwas längerem Aufschlag. Jetzt schaut der Aufschlag aber blöd aus und es ist eine Conehead-Mütze...

Und für mich - danke Danke Karin! für das Garn - einen Wallpaper Hat.

Ich hatte noch nie echtes Jamieson & Smith 2-ply Jumper Garn. Das ist dicker, als ich dachte. Schon eher für 2,5 bis 3 mm Nadeln. Ich hatte mir zwar mal eine Farbkarte gekauft, um die Nuancen für die Feitelson-Pullover nachahmen zu können, aber da merkt man nicht, wie üppig das Garn gezwirnt ist. Liegt sicher an den krausen Locken der Shetland-Schafe. Da kommen aber die Farben besser raus als bei weicher Wolle, das kann ich euch sagen...


Danke für die freundlichen Worte. Und hier die Mütze:

Die Blumen habe ich von Peerie Floores (oder so ähnlich) geklaut. Die waren zu verlockend und leicht vom Bildschirm auszuzählen.

Beim oberen Abschluss musste ich improvisieren.


Endlich! Tiny Flower war schon am Dreizehnten fertig, musste aber noch gewaschen werden. Ein bisschen kurz ist die schon geworden, aber es geht. Das liegt daran, dass die Original-Häkelborte länger ist als meine Kraus-Rechts-Kante. Das Material ist eher frühlingshaft, bilde ich mir zumindest ein.
Modell: Tiny Flower aus Yorkshire Fables von Rowan.
Material: Rowan Fine Tweed, 13 Knäuel Braun und Reste.
Nadeln: 3 mm
Ha! Reste! Ich habe gleich aus den immer noch verbliebenen Resten eine Mütze gemacht. Muss noch geknipst werden...


Die verstrickte Dienstagsfrage 4/2012
... Was habt Ihr so in Eurer "Anfängerphase" gestrickt oder gehäkelt, was Ihr heute auf gar keinen Fall mehr machen würdet?
Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!

Ja, da gehören bei mir auch die in der Frage genannten Kunststrick-Deckchen dazu. Nicht dass mir das peinlich wäre, aber ich denke heute eher erst mal an den Zweck des zu strickenden Teils.
Meine anderen Jugendsünden sind eher im Muster oder Material zu suchen. Ich habe billige Wühltischgarne in unmöglichen Farben gekauft, nur um etwas zu stricken zu haben. daraus entstanden oft abenteuerliche, untragbare - aber aufsehenerregende - Teile, die ich heute nicht mehr brauche.

Die verstrickte Dienstagsfrage 3/2012
In den letzten Tagen habe ich in skandinavischen und baltischen Strickblogs des öfteren gelesen, dass viele den "Vorwand" der Jahreszahl 2012 nehmen wollen, um besondere Projektreihen zu starten: Einige haben sich für 2012 vorgenommen, in 12 Monaten 20 Sockenpaare stricken, andere 12 Pullover in 12 Monaten, andere innerhalb von 12 Monaten an 20 KALs teilzunehmen, andere wiederum wollen 20 Strickwerke à 12 Knäuel anfertigen. Habt Ihr auch schon mal an eine solche Zahlenspielerei gedacht oder würdet Ihr überhaupt solche Projektreihen starten wollen?
Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!

Da könnte man ja jedes Jahr irgendwelche Zahlen als Vorwand nehmen - um Himmels willen! Ich könnte mit zwölf Sockenpaaren gar nichts anfangen. Also gut, ungefähr die Hälfte könnte ich verschenken. Aber zwölf Pullover?! Hmm, vielleicht mache ich das jedes Jahr, aber nicht mit Absicht. Geht es bei solchen Aktionen darum, sich gegenseitig zu ermutigen? Oder ist es ein Wettkampf?
Na bitte, allen, die so was mitmachen: Viel Spaß!


Keine Blumen gekauft...


...keine touristische Schlittenfahrt mitgemacht (die Kerlchen sehen aus wie Gondoliere in Weiß).


Aber wir haben immerhin ein Museum, das für Stickerei, besucht. Madeira ist bekannt für die Stickerei, bloß dass vieles, was der gemeine Andenkenladen bietet, schnöde Maschinenstickerei ist. Im Museum konnte man historische Stücke bewundern und das auch passend in Szene gesetzt.


Das ist ein Nachthemd oder ein Unterkleid!


Hier war ich zum ersten Mal froh um mein heimisches Häuschen - es ist geringfügig größer. Nebenbei: Auch Neubauten der Einheimischen sind nicht sonderlich groß. Das liegt sicher an dem spärlichen Terrain bei so viel steilen...


Bergen!


Der Weg auf den höchsten Berg der Insel ist derart komfortabel. Da könnte sich der Alpenverein mal ein Stückerl abschneiden.
Nein, Schmarrn. Ich fand den Weg eher albern. ;)


Auf dem Gipfel erwartet den Wanderer der gierige endemische Madeira-Buchfink, der auf Fütterung wartet. Der sieht nicht nur anders aus als unsere Buchfinken, er singt auch anders.
À propos: Die Kanarienvögel! Die Wildform natürlich. Die sitzen überall, wo es klimatisch günstig ist. Man kommt sich vor wie in einem Zoogeschäft. Sehr schöner Gesang!


Eine weitere Spezialität sind Strickwaren. Die Jacken kosten um die 30 Euro. Da fragt man sich natürlich, ob sich das rechnet oder ob da nicht auswärtige StrickerInnen tätig waren...


Immer wieder spektakuläre Ausblicke...


...und teil-vegetarisch lebende Echsen (hier nascht eine vom Pollen) - das waren für mich die Hauptattraktionen.

 

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