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Ein Strickblog

 
Alles Stricken beginnt mit dem Maschenanschlag. Dank Internet haben sich unsere Möglichkeiten für den Beginn eines Strickprojekts fast unüberschaubar erweitert. Einfaches Aufschlingen mit einem Faden, Kreuzanschlag, doppelter Kreuzanschlag, Italienischer oder runder Maschenanschlag, aufgestrickter Anschlag, aufgehäkelter Anschlag, offener Anschlag. Und noch einige exotischere Varianten: Channel Island Cast-On, türkischer Maschenanschlag, Magic Cast-On …
Das ist nur eine Auswahl, die von virtuosen Strickerinnen sicher reichhaltig ergänzt werden kann.
Welchen Maschenanschlag verwendest du am häufigsten oder am liebsten?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!

Das war die Offenbarung! Damals in den Siebzigern ...in einem popeligen, blöd-querformatigen igitt-Reader's Digest Handarbeitsbuch von der blöden Großmutter gefunden und für immer der Lieblings-Anschlag: der cable-cast-on (wie heißt der offiziell auf deutsch?) Wusstet Ihr, dass es in der englischen Wikipedia eine eigene Seite für das Anschlagen gibt?

Ansonsten: Biergarten...


Heute hat es mich gepackt. Ewig schon überlege ich, was aus dem Kilo dünner 6-facher Wolle von Wollknoll werden soll. Eigentlich wollte ich kleine Mengen in feinen Nuancen für ein FI-Projekt färben, aber die Farben werden doch nicht immer genau so, wie man es geplant hat (ich spreche von minimalen Abweichungen). Und außerdem wird mein Selbstgesponnenes aus kardierten Tweed-Tönen eh interessanter.

Hier konnte ich das gleiche heiße Wasser gleich immer wieder nutzen - bei den Ashford-Säurefarben hat man am Ende immer (fast) klares Wasser. Leicht ungleichmäßig ist es geworden, weil ich die letzten Stränge nicht lange genug eingeweicht hatte. Aber das wirkt dann umso lebendiger ("labendig, Baby"). Das Garn ist für Tücher gedacht - quasi passend zu den neulich erworbenen Perlen gefärbt...

Da war auch noch Zeit, einen kleinen Kuchen zu backen, ausgiebig auf der Terrasse zu sitzen - eben gelegentlich mal umrühren... sonst nix.


... und die passenden Strümpfe für dieses Wetter rausgekramt. Auch wenn die keinen "schlanken Fuß" machen, das war heute nötig. Danke auch Sab und Annalies (und T.;-) für die Aufmunterung!

Ich stricke im Augenblick was Heimliches. Einen Massagepulli - Kenner wissen, was damit gemeint ist. :-)
Etwas Stroh ist auch dabei.

Hier ist es so heiß. Heiß HEISS. Herrlich!


So schönes Wetter und ich bin mies drauf. Zumindest habe ich endlich die grauenvolle Übersetzung fertig. Unvorstellbar lästig und langwierig: Englische "next-row" Strickanleitungen in vernünftige deutsche übertragen. Horror. Und fehlerträchtig. Das ärgert mich schon, dass ich da so viele Fehler gemacht habe.

Und dann sonstige Unzufriedenheit. Kann ich öffentlich gar nicht beschreiben. Aber ich fühle mich un-freund-lich.

Nicht ich, sondern das Wollschaf fragt.
Ich brauche manchmal ziemlich lange um eine schriftliche Anleitung zu verstehen, weil viele kleine Details fehlen. Wie ergeht es Euch dabei? Versteht Ihr Anleitungen auf Anhieb oder müsst Ihr diese manchmal mehrere Tage studieren?
Vielen Dank an Gewaechs für die heutige Frage!

Hmm, naja, beim zweiten, konzentrierten Lesen geht es meistens. Und sowas passiert auch nur bei verquasten englischen Reihe-für-Reihe-Anleitungen, weil da oft vor lauter Kuddelmuddel vergessen wird, wichtige Sachen hervor zu heben.

 

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