
Keine Blumen gekauft...

...keine touristische Schlittenfahrt mitgemacht (die Kerlchen sehen aus wie Gondoliere in Weiß).

Aber wir haben immerhin ein Museum, das für Stickerei, besucht. Madeira ist bekannt für die Stickerei, bloß dass vieles, was der gemeine Andenkenladen bietet, schnöde Maschinenstickerei ist. Im Museum konnte man historische Stücke bewundern und das auch passend in Szene gesetzt.

Das ist ein Nachthemd oder ein Unterkleid!

Hier war ich zum ersten Mal froh um mein heimisches Häuschen - es ist geringfügig größer. Nebenbei: Auch Neubauten der Einheimischen sind nicht sonderlich groß. Das liegt sicher an dem spärlichen Terrain bei so viel steilen...

Bergen!

Der Weg auf den höchsten Berg der Insel ist derart komfortabel. Da könnte sich der Alpenverein mal ein Stückerl abschneiden.
Nein, Schmarrn. Ich fand den Weg eher albern. ;)

Auf dem Gipfel erwartet den Wanderer der gierige endemische Madeira-Buchfink, der auf Fütterung wartet. Der sieht nicht nur anders aus als unsere Buchfinken, er singt auch anders.
À propos: Die Kanarienvögel! Die Wildform natürlich. Die sitzen überall, wo es klimatisch günstig ist. Man kommt sich vor wie in einem Zoogeschäft. Sehr schöner Gesang!

Eine weitere Spezialität sind Strickwaren. Die Jacken kosten um die 30 Euro. Da fragt man sich natürlich, ob sich das rechnet oder ob da nicht auswärtige StrickerInnen tätig waren...

Immer wieder spektakuläre Ausblicke...

...und teil-vegetarisch lebende Echsen (hier nascht eine vom Pollen) - das waren für mich die Hauptattraktionen.
angela_x - am Montag, 23. Januar 2012, 14:23












