
Und das kam so:
Vorsichtshalber hatte ich mal wieder Baumwolle für den Sommer gekauft. Diesmal immerhin mit etwas Hirn, denn Schwarz geht ja immer und eigentlich bräuchte ich auch was Schwarzes, das zu allem passt.
Zuhause hatte ich dann noch schnell in meinen Heften gewühlt und dieses Verena-Modell geplant, allerdings als Jacke, also eben mit geteilten Vorderteilen.

Doch nach zehn Zentimetern sah - trotz schwarzen Garnes - das Muster richtig mies aus (das lag zum Teil daran, dass die Abnahmen entgegen der Regeln der Kunst in Richtung der Schräge verlaufen...egal). Das musste also aufgetrennt werden.

Panisch habe ich dann das Heft nach passender Lauflänge und Nadelstärke durchgeblättert und dieses "wunderbare" Jäckchen in der Farbe "Erbrochenes" gefunden.
Das Muster oben in Schwarz kommt von diesem Modell.
Mehr als ein beinahe fertiges Rückenteil habe ich nicht geschafft. Und nun überlege ich ernsthaft, ob ich das nicht auch wieder auftrenne und mit der Strickmaschine was Ordentliches, Glattes mache.
Was ist nur mit mir los? Werde ich jetzt richtig alt?
:-)
*Nummer Eins demnächst.
Wir waren wieder mal in Frankreich (mit mageren Sprachkenntnissen ist das immer wieder Abenteuer). Und Glück hatten wir mit dem Wetter! Während ganz Gallien in der Hand des Regens war, gab es im Südosten immer eine kleine Sonnenecke - Also: Ganz Gallien? Nein!
Gestrickt habe ich zwar schon ein wenig - immer wenn abends in der Unterkunft das Licht ausgereicht hat - aber erst mal gibt es ein paar Impressionen.

Kunst und Kultur sind nicht zu kurz gekommen.

Aber wichtig war erst mal eine schöne Gegend in den Pyrenäen.

Blick von der Küche unseres Mobil Home (Campingplatz) auf ein anderes (diese Teile sind echt komfortabel).

Viele Wanderungen gemacht.

Und wieder Kunst (mit "Leck mich...").

Meine erste Tropfsteinhöhle! Sensation! (bis auf die anschließende Blasenentzündung, die mich in die Hände des Docteur César getrieben hat :))

Der Mont Canigou.

Dann eine weitere Woche Meeresstrand im Apartement. Auch sehr schön!

Klares Wasser.

Nette Gesellschaft.

Und bei Bewölkung eben wieder Wandern. Diesmal bis zur spanischen Grenze.

Hachja, zuhause ist es nun auch ganz schön. Aber der echte Strickrausch kommt bei dem Wetter nicht auf. Wie jedes Jahr eben. Im August fange ich dann mit den Weihnachtsgeschenken an, da geht es dann wieder aufwärts.
Strickt recht schöne Sachen, damit ich demnächst was Feines sehen kann. Und macht euch eine schöne Frühsommer-Zeit!
Gerade im Moment aber peitscht der Hagel gegen mein Dachfenster, dass ich Angst kriege - ich musste auch eben unterbrechen, um mir die Ohren zuzuhalten. Hilfe! :aaah:
Also, ein Tuch, eine schwarze Baumwoll-Jacke - alles nur angeschlagen und einige Reihen gestrickt. Vielleicht noch für alle Fälle ein Sockenstrickzeug (dann habe ich die Nadeln dabei und könnte im Notfall im französischen Handarbeitsladen Nachschub holen).
[Mit fällt gerade auf, dass die Rechtschreibprüfung im Firefox folgendes bemängelt: "textil" als gebeugtes Adjektiv. Die Wörter Strickheft, Sockenstrickzeug und Handarbeitsladen. Was sagt man dazu?]

Ein Edgar ist schnell gemacht. Hier habe ich mit 43 (statt 31 Maschen angefangen, weil das dieses Garn ja dünner ist.
Dann habe ich das Resteknäuel von 80 Gramm aufgebraucht und mich dann beherrscht, die anderen, viel kleineren noch mit hineinzunehmen. Der geht nun gerade mal um meinen Hals, ist aber ein farbliches Highlight...












