Andererseits war das Wühlen in Pullovern, die mir heute zur Auswahl standen herrlich. Ich habe mich für Cold Duck entschieden.
Intermezzo mit den Franken Socks (Ja, siehste, das Wetter hindert auch an scharfen Fotos...)

Mir hat es gar nicht gefallen, dass die so kurz geplant waren. Nicht mit mir! Schließlich habe ich ordentlich viele kleine Reste. Auch die nachträgliche Ferse muss nicht sein. Ich habe eine stinknormale mit verkürzten Reihen gemacht. Nur in einer Farbe bis zu den Zehen zu stricken ist mir unter diesen Umständen auch zu langweilig. Bald werde ich Farbe (und Strukturmuster) wechseln. Nur die Nähte am Fuß, die habe ich mir dann doch geschenkt. Ob ich so wie Tammina auch Frankenstein-mäßige Pathologen-Nähte mache, das glaube ich nun doch nicht. Dafür bin ich zu faul.
Wie haltet Ihr es mit Euren Garnresten? Versucht Ihr, alles bis aufs letzte Gramm zu verstricken? Was macht Ihr mit den letzten kleinen Resten, werft Ihr die weg? Unterhalb von welcher Grammzahl wird ggf. weggeworfen? Oder verarbeitet Ihr auch Kleinstmengen in einem Resteprojekt, und wenn ja, was für eines wäre das?
Herzlichen Dank an Kerstin für die heutige Frage!
Ich hebe erst mal alles auf - und wenn ich beim Stricken merke, dass mehr als 100 Gramm übrig bleiben, jubiliere ich schon und denke über Mützen oder Handschuhe nach.
Auch bei ganz kleinen Mengen wandert immer der Rest in eine bestimmte Schublade (die ich dringend mal ausmisten müsste), wo Reste zum Reparieren aufbewahrt werden. Das habe ich sicher schon zwei- bis dreimal gebraucht. Öfter allerdings auch nicht.
Die Reste meines handgesponnenen Fair-Isle-Garns haben eine eigene Kiste. Hier bleiben oft beträchtliche Reste, denn beim Farbenmischen, schlage ich oft noch die eine oder andere Farbe dazu und verspinne brav das ganze Gemisch. Daraus nehme ich dann für FI-Handschuhe und ähnliches.
Und noch eine:
Die verstrickte Dienstagsfrage 42/2009
Die Bezahlung, wenn man für Geld strickt, ist allgemein sehr gering, ebenso wenn man Selbstgestricktes verkauft: Der Lohn, umgerechnet auf die Stunde ist lächerlich. Gesetzt den Fall, man würde für das Stricken anständig bezahlt werden - würdest Du dann Deinen Beruf wechseln und professionelle Auftragsstrickerin werden? Falls nein, warum nicht?
Herzlichen Dank an Jinx für die heutige Frage!
Nein, das wäre nichts für mich, denn...
- Ab und zu muss selbst ich unter Leute.
- Ab und zu muss selbst ich meine Hände entspannen. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste 40 Stunden pro Woche nur stricken. Das würden meine Gelenke heutzutage nicht mehr mitmachen.
- Die zickigen Kundenwünsche von Volldeppen zu erfüllen macht nicht immer Spaß.
- Als theoretische Überlegung ist das ganz reizvoll, denn man hat immer was Schönes in den Händen. Das war's dann aber auch.

Da liegen zwei Vorderteile auf dem bereits gespannten Rückenteil. Die werden heute noch am Kragen zusammengenäht und dann auch nass gemacht. Bleibt mir nun nichts anderes übrig, als jedes Teil einzeln zu spannen, aber das war es schon wert, denn diese Lochmuster werden halt doch immer viel größer als zuvor vermutet. Und wenn ich nun die Ärmel meiner Vorstellung entsprechend ändere - lang und völlig anders geformt - dann sollten die nicht bis zu den Knien reichen. Passt schon alles ... mit Purple, aka Rød, aka Maple Leaves...

Inzwischen ist auch noch der erste Ärmel fertig. Doch hier zuhause habe ich dann doch lieber mit dem Intarsienjäckchen weiter gemacht. Gestern habe ich - erkältungsbedingt - tatsächlich den ganzen Tag gefaulenzt und gestrickt. Wahnsinn!
Ach ja: Weiß jemand, was mit den Franken-Socks ist? Das geht ja gar nicht voran. Ich dachte, die werden Ende Oktober fertig... :-(
Heute vormittag noch bei den "Depperten" herumgestiefelt, um Jugendstil zu sehen.

Eine Woche zuvor auf dem Weg - gotische Verzückung.

Dann gleich auf den Spuren vom "Brenner" im Augarten.

Und schnell eine Runde mit dem Riesenrad. Da könnte man glatt ein (babyleichtes) Städterätsel draus machen. ;-)

In der Karlskirche mit dem Panorama-Lift bis ganz unter die Kuppel.

Aug' in Aug' mit dem Flughund. Putzig!

Und im Museumsquartier am "Stadtlesen" teilgenommen.

Anschließend ein Restaurationsbrot genossen (ja, das heißt wirklich so). Es gibt aber auch für einsvierzig ein Butterbrot im Caféhaus.

Und bei Hundertwasser wie eine Doofe (selbst auf dem Klo) geknipst.












