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Ein Strickblog

 

Eigentlich muss ich jubeln. Schaut mal, wie toll der Übergang vom Körper zum Ärmel gelungen ist! Dank dünnerer Nadeln stimmt auch alles. Das Muster passt - bis auf leicht verbogene Winkel - perfekt.

Auch der Blick auf die Schulter ist faszinierend, dieses Muster bietet aus jeder Perspektive neue Überraschungen.

Doch andererseits hat mich eine Anprobe (zur Bestimmung der Ärmellänge) zurück in die Realität geholt.
Der Pulli wird ein Fiasko, desaströs, kathastrophal, ruinös, grauenvoll.
Ich erinnere hier mal an die "Normalansicht" meines Princess Line Sweaters. Der hatte immerhin eine (abartige) Taillierung. Damit sah ich dennoch hoffnungslos traurig aus. Gerade der Kontrast von kleinem, rundem Halsausschnitt und der Übergang zu unfassbaren Stoffmassen unter dem Arm macht mich fertig.
Außerdem habe ich beim Ärmel im gleichen Maß Maschen abgenommen wie in der Anleitung vorgesehen. Und das führt nun dazu, dass ich trotz 40 Maschen und 20 Reihen weniger am Ende unten recht weite Ärmel bekommen werde. Das schmeichelt auch nicht. Dann sehe ich aus wie Mr. Green Giant oder der incredible HULK. Hu-ha!
Nein!
Ich habe beschlossen, Dreiviertel-Ärmel zu machen, so eine Art Zelt-Pullunder mit Ärmeln. Dann kann ich zum Beispiel eine Bluuuuuse mit Kragen und engen Ärmeln drunter ziehen und die Proportionen verdeutlichen. Zu disem Zwecke muss ich nun einiges wieder auftrennen, um den Musterabschluss auch am Ärmel sauber hinzubekommen. Sacklzement!


Das Interessante ist doch einzig der Kragen!

Und auch hinten interessant! Krumpel, Knüll.

So! *zurechtzupf*
Das ist Salina aus diesem Rowan-Büchlein. Gestrickt an der Hüfte in Größe L, dann bis zur Taille und weiter in Größe M. Material: Felted Tweed, Farbe Avocado. Nur 300 Gramm (aber ganz, ganz knapp) und mit Nadelstärke 3.


Vieles wird nun gleichzeitig fertig. Heute war ich schon mit dem neuen Salina-Pulli im Büro. Aber jetzt ist hier kein Fotograf. Dafür konnte ich den Resteschal knipsen, immerhin 200 Gramm Gründl-Hot-Socks waren das. Ich habe die Reste raffiniert aneinander gestückelt, nur der rechte Streifen ist authentisch im Farbverlauf. Bei den anderen Streifen sieht man größere Farbflächen, daran kann man es erkennen. Sonst nicht.
Nadeln 3,5 in einem Lochmuster aus irgendeinem Heft, ca. 50 x 160 cm groß. Riesig!


Meine Version von Rød ist hiermit fertig. Ich bin zufrieden. Das Ding ist leicht und weich ... und wird sofort eingemottet, denn das ist eine Sommerjacke.
Die vordere Kante muss man leider immer wieder mal zurechtzupfen, denn das Kraus-Rechts-Gestrick zieht sich einwenig zusammen. Hier im Foto der entspannte Zustand.

Modell Rød, bzw. Maple Leaves aus dem Japan-Buch von Marianne Isager.
Material: Gründl Hot Socks Rainbow, Farbe 6, 300 Gramm
Nadeln: 2,5

Auchh endlich fertig ist ein Weihnachtsgeschenk, hier der Link zum Foto für alle außerhalb Münchens wohnenden. Da hatte ich ewig keine Lust, schwarz-auf-schwarz zu nähen. Und das mir!

Ich habe mir selbst verordnet, erst mal das "Grünzeug" (Salina und den Park High Pullover) fertig zu stricken, bevor ich mit Botticelli beginne. Mal sehen, ob ich durchhalte.


Die verstrickte Dienstagsfrage 43/2009
Inzwischen gibt es ja Stricknadeln aus allen möglichen Materialien: aus Kunststoff, Bambus, Edelhölzern oder Metall. Wie müssen die Nadeln beschaffen sein, die Ihr bevorzugt und welche Erfahrungen habt Ihr mit den verschiedenen Materialien gemacht?
Herzlichen Dank an Anke die für die heutige Frage, die auch von der Raglannudel und von Tanja gestellt wurde!

Ich bin nicht sonderlich wählerisch, aber die Holznadeln (KnitPro) gefallen mir schon sehr.
Meine ersten Bambus-Rundnadeln (2,5er) sind inzwischen abgebrochen, das war nicht so der Knaller, aber ich habe fest vor, wieder welche zu kaufen. Für Einstrickmuster eignen die sich perfekt, weil die Maschen nicht so verrutschen.
Wenn mir aber nur meine alten Metallnadeln zur Verfügung stehen, dann nehme ich die. Kein Problem. Bloß Plastiknadeln mag ich nicht.
Wichtiger bei Rundnadeln ist das Material bzw. die Beschaffenheit des Seils. Bei einigen Rundnadeln ist das Plastik so störrisch, dass ich die nur im Notfall nehme. Gelobt seien die KnitPro-Seile!
Plastik - Nein, aber... die Kasein-Nadeln (da habe ich drei Nadelspiele von Manufactum). Die schätze ich sehr wegen ihrer weichen Spitze.
Nadelspiele habe ich inzwischen auch aus Holz, doch wenn ich mal Socken mit der Hand stricke, werden immer wieder die völlig verbogenen, zerkratzten, aber heiß geliebten Metall-2er-Nadeln verwendet (derzeit stecken die in den Franken-Socks, den unseligen).

 

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