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Ein Strickblog

 
Die verstrickte Dienstagsfrage 06/2010
Manche Sachen beginnt man mit Enthusiasmus und beendet sie dann unwillig oder gar nicht, aber es gibt Modelle, da bedauert man geradezu, wenn sie fertiggestrickt sind. Es geht mir in meiner Frage um den Prozess des Strickens und nicht um das fertige Stück.
Welches war das absolute Lieblingsprojekt, das ihr gestrickt habt? Was hat es dazu gemacht (Garn, Muster, Schnitt ...)?
Habt ihr dann noch ein weiteres Modell gleicher Art gefertigt?
Gibt es auch ein Hass-Objekt?

Herzlichen Dank an Michaela für die heutige Frage!


Mein Lieblingsprojekt hat ein interessantes Muster, das mich vergessen lässt, wie viele Reihen noch zu stricken sind. Dazu gehört zum Beispiel dieser Japan-Pulli, Kingscot oder auch Celtic (alle zweimal gestrickt).
Natürlich eignen sich solche Muster nicht für das Stricken-im-Freien oder Stricken-im-Bus oder so, aber wenn so wie hier Passform und interessantes Muster zusammenkommt, dann kann ich das verkraften.
Hassobjekte sind solche, die trotz vielversprechendem Foto in der Anleitung bei mir nichts werden. Also solche, die ich letztlich nach einigem Hin und Her wieder auftrenne und vergesse. Ormolu ist ein Kandidat...

Ab jetzt muss ich mit Wachschutz auf die Straße. Gestern habe ich von lieben Freundinnen diese herrlichen Ohrringe geschenkt bekommen. Und die eine Freundin hat die gemacht!!! Selbst! Wahnsinn, oder?

Die zwei Pullis, die ich verschenkt habe, ;) zeige ich hiermit auch noch, die warten schon länger auf ihre Eigentümerinnen.

Einmal Bellflower aus dem letzten, ergiebigen Rowan-Sommerheft.

Und noch einen sogenannten Batik-Pulli aus dem japanischen Heftl.
Ich muss nicht erwähnen, dass Blitz-Fotos nix sind, oder?

Beides in Gründl Sakter Sockengarn zum leichteren Waschen.


So... jetzt habe ich mich doch für maximalen Kontrast mit dem fuchsiafarbenen Garn entschieden und bin bis über die Taille vorgedrungen. Doch schon dräut das nächste Unheil. Mir kommt es so vor, als bräuchte ich noch mehr als die angegebene Menge Garn (obwohl das Siena mehr Lauflänge hat). Irgendwas stimmt da nicht.
Erst mal in die Ecke pfeffern und auftragsstricken - schon wieder.


Leider gibt es hier keinen sauberen Schnee mehr, auf dem ich das Tuch hätte knipsen können. Also Blitzfoto auf traurigem, altem Handtuch. So ist der Winter. Aber - Hähä, da habe ich einfach den Verhau auf meinem Teppich mit dem Grafikprogramm wegradieren können. Geht doch!
Brombeers Nachtgesang (Link weiter unten) gefällt mir ausnehmend gut. Sehr apartes Muster. Ich hatte allerdings mit dieser lässigen Art, das Chart zu erläutern, so meine Schwierigkeiten. Aber letztlich erklärt sich alles von selbst, sobald man an die betreffende Stelle kommt.
Sehr intelligentes Abkett-Verfahren, das unendlich elastische Kanten ergibt (innere Notiz mach).

Kelmscott habe ich auch fertiggestellt, doch dieses Jäckchen muss ich erst mal waschen und dann vielleicht entscheiden, ob ich es noch färbe, damit das Muster besser rauskommt. Ach, Elend.
Na, ich habe ja noch das eine oder andere Jäckchen anzuziehen...


Die verstrickte Dienstagsfrage 05/2010
In letzter Zeit ist es öfter vorgekommen, dass ich fast am Ende des Wollknäuls "Wollsalat" habe. Ich habe mal von außen das Garn abgerollt, aber auch von innen. Egal wie, es war immer ein Chaos und ich habe dann viel Zeit mit dem auseinandertüfteln verbracht.
Meine Frage an euch:
Ist euch das auch schon passiert und habt ihr eine Lösung gefunden, wie man es verhindern kann?
Herzlichen Dank an Heika für die heutige Frage!

Hmm? Das kommt vor. Wenn man das Knäuel von innen her verbraucht, sollte man darauf achten, dass der äußere Fadenanfang gesichert ist - und umgekehrt. Anders kann ich mir das nicht erklären.
(Ich habe viel mehr Probleme, wenn ich am Anfang ein Chaos-Ding aus dem Inneren des Knäuels zerre...)

Nach vielen Stunden Auftragstrick wollte ich dann doch noch ein bisschen was für mich tun. Und das hieß natüüürlich mal wieder: was Neues anfangen - wider alle Vernunft.
Ich hatte mir einst spontan einen Zauberball mitgenommen. Nur für mich. Und da ich augenblicklich keine Socken brauche (die Schublade ist voll), sollte was anderes draus werden.

Dreiecktücher mag ich normalerweise nicht - wegen des "Rückgrats", diesen Streifen in der Mitte, der stört mich echt bei den meisten Modellen sehr.
Aber bei Gail (aka Nightsongs - PDF) ist das Problem recht elegant gelöst.
Daher: Brombeers Nachtgesang


 

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