Datenschutz
Ego-Shoots-Familienalbum
Gelaber und Geschichten
Hubertus-Spültuch
Impressum
Meine Oma
Net-Along
Pythagoras-Armkugel
Taschen filzen
Wavy Cowl
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren

Ein Strickblog

 
Oje, lang ist's schon wieder her. Derweilen habe ich schnell mal ein ganzes neues Teil gestrickt und der kleine Japanpulli - der andere mit/ohne Kragen - wird gerade gewaschen.
Das neue Teil ist schon wieder aus Baumwolle und mein Arm tut jetzt wirklich weh.

Das Silk Corset, hier eben aus aubergine-farbener Baumwolle und noch nicht gewaschen.
Relativ nett, aber eingewurstet, sieht das an mir aus. Und nackig. Sehr nackig.
Aber nun brauche ich 21 (einundzwanzig) Knöpfe und habe keine Lust, nach der Anleitung so viele zu häkeln, obwohl das sicher besser aussehen dürfte als diese Wäscheknöpfe, die ja wohl auf der glänzenden Pappe tausendmal besser wirken. Hach. Aber 21 Knöpfe kaufen? Wegen eines sommerlichen Nackedei-Dings? Da schlafe ich besser mal drüber...


Die verstrickte Dienstagsfrage 12/2010

Trotz recht gediegener Strickpraxis passieren immer wieder Pannen, dass man total falsch zunimmt, sich im Muster grandios verläuft, obwohl es klar zu erkennen wäre, ein Teil überhaupt nicht passt etc. Da kann man schon mal an seinem Verstand zweifeln.
Welches ist Euer allerdämlichster Strickfehler?

Herzlichen Dank an Jinx für die heutige Frage!


Während ich gerade noch nachdenke fällt mir was Witziges ein. Eine Schulkameradin hatte zum ersten Mal eine Socke begonnen (das war Anfang der Achtziger - also eine freiwillige Tat). Brav nach Anleitung sei sie vorgegangen, meinte sie, als sie mir ihre erste Ferse vorlegte, und dennoch habe sie das Gefühl, dass etwas nicht stimme. Oh ja, denn es waren zwei winzigkleine Fersen. Nadel 3 und 4 hatten je eine! Beide waren allerdings formvollendet *gröhl*

Leider habe ich von meinen eigenen (vielen) allerdämlichsten Strickfehlern keine Aufzeichnungen. Schlimm genug, dass ich jahrzehntelang jede Art von Maschenprobe abgelehnt habe und entsprechend viele nicht-passende Pullis stur zu Ende gestrickt habe. Schlimm auch die farblich grottigen Sachen aus Wühltisch-Garn. Senfgelb und Mint. Alles Fehler aus Geldnot.
Ich glaube, dass ich die ganz schlimmen Fehler verdrängt habe. Klar: Aufgetrennt, neu gemacht und schnell vergessen.

Nur so nebenbei, damit ich was zum Spinnen habe, wird das nächste Winter-Projekt geplant. Ich wollte immer schon diese Monstrosität stricken. Sicher nur für Spaziergänge im tiefsten Bayerischen Wald oder in der Tundra geeignet. Aber, wer weiß?
Ich nehme bisher die Farben, so wie sie kommen - ungefähr ähnlich - denn ich glaube nicht, dass es eine große Rolle spielt. Nebenbei freue ich mich schon auf das Popelgelb. :-)


Nur nebenbei: Nachdem ich das Foto gestern gemacht und geblogt hatte, bin ich ganz schnell ins Bad und habe Haare geschnitten (4-5 cm).
Gell? Nur, dass keiner hier denkt, ich laufe noch weiter mit diesen Zotteln rum. Mannomann *kopfschüttel*

Und noch eine :-))) Jacke. Baumwolle. Quälerei. Begonnen etwa 1850. Nein, letztes Jahr im Frühsommer.

Das war mal ein Modell aus einer Verena. Dort in flauschigem Kackbeige. Und mit Fransen an den Saumkanten. Das Zopf-Lochmuster hat mir trotzdem gefallen.
Und, ja! Ich trage im Sommer gerne schwarze Baumwolljacken. Also wird das trotz des unspektakulären Äußeren sicher ein viel getragenes Teil...

Material: Mille fili (oder so) vom Rödel.
Nadelstärke 3,5.


 

twoday.net AGB

powered by Antville powered by Helma