
Ich habe erst mal das dünne Alpaka mit 3,5er Nadeln gestrickt, und zwar Vorder- und Rückenteil am Stück 40 cm hoch, bis zu den Armausschnitten.
Und dann wurde nur ein Teil in Wasser getaucht und hingelegt. Pffft. Es passt! uff.

Anderes Material (Wolle), ähnliche Farbe. Und schon sehen die Zöpfe einigermaßen gut aus. Bloß ist diese ochsenblutrote Lammwolle sehr kratzig und eigentlich kein schönes Material. Das muss ich mir erst überlegen.
Gehört ihr zu den StrickerInnen, die immer nur an einem Projekt arbeiten, oder liegen mehrere angestrickte Projekte in eurem Strickkorb/eurer Stricktasche/eurer Strickkiste? Wenn ja, woran liegt das? Weil ihr der Wolle nicht widerstehen konntet, oder Abwechslung braucht beim Stricken? Und was sind das gerade für Projekte?
Vielen Dank an Connie für die heutige Frage!
Ich habe immer mindestens zwei Projekte gleichzeitig in Arbeit. Und das liegt tatsächlich am ehesten daran, dass ich Abwechslung (auch für die Hände) brauche. Oft bin aber auch einfach gierig und will ein Garn unbedingt zwischen den Fingern haben.
Im Augenblick ist das total krass. Ich stricke gleichzeitig fünf bis sechs Sachen. Die zwei schwarzen, das verschlungene Top und den Pinup Pullover, den norwegischen A-Shaped-Cardigan, der gerade eine Pause macht und einen Schal, den ich eher auf Vorrat für Geschenk-Gelegenheiten mache. Für das weinrote Alpaka habe ich nun auch das passende Projekt gefunden: Manu. Da passt das schlaffe Alpaka gut.
Äh, wieviel haben wir jetzt? Erst fünf?
Na gut, dann zähle ich noch das Endlos-Projekt der pinkfarbenen Tischdecke mit Ärmeln dazu, das im Büro in den Mittagspausen bearbeitet wird, dann sind es sechs. Das reicht.
(...aber eigentlich will ich endlich mit dem Alpaka-FI anfangen)

Das durfte ich neulich schon bei einem Auftragswerk feststellen.
Für diese Jacke braucht man was Dünnes. Ich werde mal eine Musterprobe mit einem handgesponnenem Rest stricken und eine mit Sockengarn (ich will dieses Jäckchen). Bei Sockengarn sind die Uni-Farben halt so banal. Argh.
Ich sollte sowieso am Norweger-Cardigan weiterstricken.
Und ich sollte (nach dem Urlaub) mal wieder Garn bestellen. Das ist ein Jammertal. Ich habe nix mehr. Nix. Jammer!
Nein, im Ernst, ich bin gerade richtig glücklich, weil ich auch Zeit finde, für mich selbst ein bisschen was zu stricken.
Aber alles ist schwarz, daher:

Den Pinup-Pullover habe ich noch mal in einer kleineren Größe begonnen. So was sollte wirklich nicht zu locker sitzen. Und weil ich nicht das Originalgarn verwende, war es zu lasch. Mich irritieren die helleren Fasern (sieht man hier nicht wirklich - und ja, es ist schwarz, nicht dunkelgrau). Anfangs hatte ich den Verdacht, dass die von einem vergangenen Alkpaka-Projekt stammen, aber so langsam denke ich, das ist im Garn. Alpaka ist ja auch drin. Aber so hell?!?

Und dann noch das Ding aus der Rebecca, das ich bei der Soma gesehen habe und gleich auch haben wollte. Verschlungenes Vorderteil. Kurzes Pullöverchen. Hier aus doppelt genommenem Strickmaschinenmohair. (schwarz! und auch schon voller Fussel).
Wie lange braucht ihr im Wollgeschäft, um ein Garn für ein Projekt auszusuchen?
Nehmt ihr dann noch "Kollateraleinkäufe" mit, also Garne, die nebenbei mit in die Tasche springen?
Wie lange haltet ihr euch in Online-Shops auf, ebenfalls, um nach geeignetem Garn für ein Projekt zu suchen?
Und wie steht es da mit den Zusatzmitnahmseln?
Vielen Dank an Reni für die heutige Frage!
Ich gehe schon eher gezielt in ein Wollgeschäft, dann dauert das nicht lange. Wenn die nichts Passendes haben, kaufe ich mög-li-cher-wei-se schon was anderes und das dauert dann aber auch nicht ewig.
Bei Online-Shops sitze ich ja gemütlich zu Hause und grübele ein wenig über die Farbe oder so. Kollateral-Einkäufe passieren hier - ja, ich gestehe - wenn die Versandkosten bei soundsoviel Bestellwert rabattiert werden. Jaja. Liebe Marktforscher. Es funktioniert! (bei mir)

Das Eichhörnchen macht sich auf den Weg - weitere Taten rufen!












