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Ein Strickblog

 

Das ist Mishke, locker gestrickt in Schachenmayr Alpaka mit 3,5er Nadeln. Ich bin es gar nicht mehr gewohnt, was Asymmetrisches zu tragen. Außerdem muss ich jetzt endlich mal eine Handvoll Kiltnadeln kaufen, denn die Zopfnadel geht nicht mit mir auf die Straße.
Und natüüüüürlich ist die Jacke jetzt plötzlich viel zu warm - stört mich aber gar nicht :)))


Die verstrickte Dienstagsfrage 32/2011
Über welches Strick- oder Häkelwerk habt ihr euch am meisten geärgert und warum?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!

Ich weiß nicht, welches Werk das sein könnte. Ich ärgere mich aber oft:
- wenn ich trotz besseren Wissens weitergestrickt habe, obwohl das Teil nicht passt...
- wenn das Material nicht gut ist und ich viel Arbeit in ein Stück investiert habe, das gleich wieder kaputt geht (Pilling)...
- wenn ich umgekehrt teures und gutes Material in ein blödes, langweiliges Strickstück verwandelt habe.

Letzteres passt heute wie die Faust aufs Auge:

Gestern habe ich mich endlich entschlossen, die leicht missratene Jacke wieder aufzutrennen. Die hatte ich sowieso mit der Maschine gestrickt, das hat nicht sonderlich weh getan. Blöde Blenden, langweilig. Und zu enge Ärmelbündchen. Die Farbe hatte ich mir ausgesucht und das Garn geschenkt bekommen, aber in der Realität ist das Gelb etwas grell - zum Thema "Farbtonqualität"... Ich überlege, ob ich einen Grauschleier drüber färben soll...


Wenn mir letztes Jahr jemand prophezeit hätte, dass ich im August einmal eine mollig dicke Jacke stricken würde - ich hätte es nicht geglaubt. Aber so ist es. Das Kilo Baumwolle liegt rum, Martha liegt rum und ich bade in Alpaka.

Miske steht kurz vor der Vollendung. Wie man sieht, werden die Ärmel hier ohne Naht integriert, das hatte ich schon mal bei dieser Jacke auf eigene Faust ausprobiert.
Bei Mishke werden die oberen Teile der Armkugel am Ende doch abgekettet. Links sieht man die gerundete obere Kante des Rückenteils, an die dann auch die verlängerten Blenden der Vorderteile angenäht werden.
Ich bin gespannt, ob das bei mir alles passen wird, habe ich doch kleinere Nadeln genommen.


Die Stola... Riesig und für mich schwierig zu knipsen.
Auf dem Gras wollte ich das auch nicht wirklich ausbreiten (da haben sich gleich ein paar kleine Äste drin verfangen).
Jedenfalls hat man einen Eindruck. Farblich liegt das Garn irgendwo in der Mitte. Das gute Stück kommt gleich auf den Weihnachtshaufen, den kriegt meine Mutter. Also für 100 Gramm hat man nun ganz schön was zum Um-den-Hals-Wickeln.


Ich musste auch mal Regia Lace ausprobieren und habe 100 Gramm geordert. Auf der Banderole findet sich der Hinweis auf die kostenlose Anleitung für eine Stola, die ich auch gleich in meiner knapp bemessenen Freizeit angeschlagen habe. Ganz schön ausgeklügelt, geradezu ausgebufft ist dieses Muster, hier nur eine Impression im Waschbecken.

Die Stege für die Abnahmen sind überall gleich breit, zentriert. Genial!

Das Garn hat allerdings trotz Nadelstärke 3,5 (statt 4-5) nur knapp gereicht. Uff!

Die neuen Modelle der TwistCollective locken mich (gottseidank {Emotic(wink2)}) gar nicht. Aber beim (lästigen) Durchklicken ist mir folgendes aufgefallen: Die Anleitung für den Matratzenstich ist sehr löblich, aber bei glatt links falsch! Man nimmt da nur einen Querdraht auf, dann sieht es wirklich adrett aus. Dieses Gemurkse auf dem übergroßen Foto ist nix...


 

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