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Ein Strickblog

 

Spät abends ist Zeit für Pläne. Natürlich wühle ich wie ein Maulwurf im neuen Fine Tweed und habe nun ein keltisches Muster (oben links aus Celtic Charted Designs) ausgesucht. Mit Buntstiften ging erst mal die Farbverteilungs-Planung mühsam voran. Dann dachte ich, alles ist zu hell (rechts unten) und habe die Farben mal umgedreht (Hell-Dunkel - Mitte). Beide bunten Zeichnungen habe ich stark nachbearbeitet - Buntstifte sind ja schon etwas blass - dennoch hat das wenig mit den Originalfarben zu tun. Aber das Negativ funktioniert nicht, siehe auch hier (Original und Negativbild):

Hier sieht seltsamerweise (aber sicher nur aus technischen Gründen) das Negativ heller aus. Das Muster wirkt aber besser, wenn gleich breite helle Streifen das Muster bilden und Dunkel der Hintergrund ist.

Eigentlich wollte ich sowieso ein Muster, das etwas größere Farbflächen hat, damit man die bunten Möppel im Tweedgarn auch in der Fläche sieht. Das wird dann aber sehr großformatig. Andere Muster, die eher gestreift sind, also FI-mäßigere, die haben die Kalkulation der Farbmengen so schwierig gemacht, dass ich es gelassen habe.
Ich halte mich aber zurück. Erst mal müssen die Baumwoll-Sachen fertig werden.


Fertig: Recycling-Noro-Silk-Garden-Sock-Jacke :)
Diesmal nicht mit der Maschine sondern mit 4er Nadeln gestrickt und nun schön weich, bequem und ... bunt. Aber okay-bunt. Nicht doof-bunt. Und zu schwarzen Klamotten durchaus tragbar.
Inspiriert hat mich übrigens ein Drops-Modell.
(Man verzeihe mir die nassen Haare).


Die verstrickte Dienstagsfrage 34/2011
Immer wieder liest man, dass Strickstücke fertig gestrickt sind, aber nicht zusammen gefügt werden.
Macht ihr die Auswahl eurer Projekte von der zu erwartenden Näharbeit abhängig?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!

Nein, wirklich nicht. Davon abgesehen, dass ich wirklich gerne Matratzenstich nähe (und :))) Maschenstich), hat man bei vielen Nähten die Möglichkeit, aus den Fugen geratene Maschenproben zu korrigieren. Zum Beispiel: Die Schulternaht schön eng und fest genäht wirkt bei manchem Beinahe-Sack-Pulli Wunder. Und Nähen ist doch eine genauso schöne Handarbeit wie Stricken, oder? Ich verstehe das nicht...

Viel besser! Das Muster, das man gar nicht richtig sieht, besteht aus 5 M rechts und 1 M links. Das reicht als Kante. Und ich als Weltmeister im Maschenstich habe das im Nu unten dran genäht. Ha!

Herrlich bunt!

Eine Neuerwerbung. Dank lieben Besuchs war ich gestern in der Strickeria zu München. Oder habe ich meinen Besuch genötigt, dort mit mir hin zu gehen? :-)))
Und da wollte ich mir auch was gönnen: Rowan Fine Tweed. In Fair-Isle-geeigneten Tönen plus etwas Lang Donegal. Nicht dass mir im Herbst eine Beschäftigung fehlt...
Aber erst mal muss ich alles liegen und stehen lassen und ein Auftragsmodell herstellen.


Ich konnte mich nicht beherrschen und habe eine (grässliche) 3,25er Nadel herausgekramt. Meine Version wird schon etwas bunter (hüstel), aber bisher gefällt mir das. Unzufrieden bin ich allerdings mit der Anschlagkante und wie die Rippen da aussehen. Bin eh kein Freund von 1/1-Rippen. Vielleicht mache ich den Anschlag neu (italienisch), trenne ich einen Teil ab und nähe den neuen Anschlag mit Maschenstichen an.
Übrigens stricke ich erst mal Vorderteile und Rückenteil in einem Stück - das spart ein paar Knoten.


 

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