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Ein Strickblog

 

Gestern abend habe ich das Werk von eineinhalb Stunden wieder aufgetrennt, um nun doch das dunklere bläuliche Grün (Petrol) als Laub im blaugrünen Streifen zu verwenden. Beim Original ist das Dunkelgrün vorgesehen. Das wäre aber zu langweilig gewesen, weil das im nächsten Streifen (dunkelorangefarbener Hintergrund) auch vorkommt.
Außerdem: Ich hatte für das Dunkelblau, das nur in geringen Mengen vorkommt einen Fliederton geplant. Das war aber nichts, das kontrastiert zu wenig mit dem hellen Blaugrün. Doch eigentlich wäre ein Klecks Flieder schon witzig gewesen. Soll ich nun die nächsten Blüten...? Nein, die werden Beige. Das integriert das Beige besser.
Ich hab' vielleicht Probleme...

Ach...à propos Probleme: Ich habe nun 900 Gramm Nepal (unter anderem...) und wollte eigentlich Opposite Pole stricken. Aber irgendwie glaube ich nun doch, dass für mich als Bäuchlein-Trägerin so eine Doppel-Falte vor dem Bauch nicht ganz so kleidsam sein könnte...


Ein kleiner Blick auf das Rückenteil von Maple. Das Gefummel macht so viel Spaß, ich merke gar nicht, wie die Zeit vergeht. Gleichzeitig merke ich aber, dass man die Unregelmäßigkeiten bei (hellem) Alpaka stärker sieht als das beim Felted Tweed das Fall wäre. Bloß... ich stricke jetzt mit 2,5er Nadeln und das Rückenteil ist (für Größe M) 50 cm breit. Nicht auszumalen, wenn ich 3,25 verwendet hätte.
[Ich habe eine Tabelle für Maschenproben für FI-Zeug. Da muss ich bei dünnem Garn keine richtigen Maschenproben mehr machen.]
Glücklicherweise habe ich auch - entgegen der Anleitung - gleich die Rippen mit der vollen Maschenzahl gestrickt (da hätte man sonst noch 20 Maschen zunehmen müssen).
Eigentlich wollte ich noch die Rückseite knipsen, um zu zeigen, wie ich das mache - eine Mischung aus Norwegertechnik (in Hin- und Rückreihen) und Intarsienstrick. Ach, ich geh noch mal schnell knipsen, denn ich habe extra die Fäden noch nicht vernäht, um das zu zeigen.
[Auch ein Geheimnis des Erfolgs: Die Fäden nicht alle erst am Ende vernähen, sondern peu à peu, dann tut das nicht weh...]


Heute abend hatte ich mal Lust, das aufzuzeichnen (Mann, hab ich dicke Arme - natürlich alles Muskeln).
Ich spiele jetzt seit einem Jahr und zwei Monate, übe fast täglich und habe noch nie einen Lehrer gesehen. Aber ich erkenne hier schon mal, dass ich als alte Klavierspielerin die Finger viel zu weit von den Klappen halte. Das wird mich in Zukunft bei schnelleren Stücken behindern.
Das atemlose Staccato, nun ja, das soll eben Staccato sein. Bloß das Legato weiter hinten im Stück ist dann auch nicht der Brüller.
Und das Atmen, au weia. Ich sollte mir Atemzeichen in die Noten schreiben (und mich auch daran halten).
Ach, die Flöte sollte ich horizontal halten. Bauch rein, Brust raus. Gerade stehen. Jaja, man kann viel lernen, wenn man sich mal selbst beobachten kann...
Die Verspieler bitte ich natürlich zu entschuldigen.


Na gut. Jetzt beantworte ich eine Leseranfrage eben hier. Susanne, Du hast eine ungültige Mailadresse angegeben.

So was wie eine Anleitung gibt es schon und ich habe ja grad kein Projekt dafür. Hier kannst Du zum Beispiel Bilder sehen, bei der knitty. Oder Du suchst bei youtube einfach "steeking". Oder bei g**gle-Bildersuche.
Die Steeks macht man ja normalerweise gestreift oder gewürfelt und nicht im Muster. Dann ist klar: Die Steeks behandelt man wie eine Nahtzugabe - gar nicht. Die sind ja innen. Und wenn man sie schön mit der Nähmaschine versäubert hat (vor dem Schneiden) muss man nie wieder an sie denken.
Die Norweger nähen oft mal ein Ripsband drüber...
Viele Grüße
Angela

Jetzt habe ich nur noch wenige Quadratzentimeter Weihnachtsgestrick, dann darf ich und kann ich mich dem Blümchenjäckchen widmen, denn ich habe nun auch Nachschub bekommen.

Hier sind die Farben - ich hatte von den meisten noch einen Rest und musste dennoch von allen nachbestellen. Und das Beige ist nicht ganz mit drauf (links unten). Also, das wird dann demnächst Maple, siehe weiter unten, nächste Seite, das Jackerl mit dem rothaarigen, bekifften Model drin.


 

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