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Ein Strickblog

 
Ich bin zwar noch nicht in der Zielgeraden beim geblümten Jäckchen, aber allzuviel ist auch nicht mehr zu tun. Ein halber Ärmel, bei einem Vorderteil noch das Stück über dem Armloch und die Blenden. Dann ist schon wieder Schluss.
Habe ich schon mal erwähnt, dass ich viel zu viele Pullis besitze? Ich werde immer wieder mal überrascht, wenn ich an einem farbigen Zipfel in den vielen Schubladen ziehe - was da alles zutage tritt.
Naja, jedenfalls habe ich meine FI-Reste mal in treue Hände "entsorgt" und fange bei Null an, ich sollte einfach mal wieder spinnen. Nur das passende FI-Projekt hat sich mir noch nicht offenbart.
Dafür schwelge ich im Intarsienrausch und habe die Sasha Kagan wieder entdeckt. Das Buch Country Inspiration war schon fast auf der Abschussliste, wurde aber wieder hervorgekramt.

Und ein anderes Modell der gleichen Designerin aus einem Rowan-Sonderheft, Tiny Flower eignet sich prächtig, die Reste des Fine Tweed zu verbrauchen. Nur dass ich natürlich die Hintergrundfarbe trotzdem neu bestellen muss, jaja (schäm).
Das Ganze ohne eingebildetes G'schau (hoffentlich) und ohne Häkelbordüre (sicher).


Die verstrickte Dienstagsfrage 47/2011
Aus dem Archiv vom 01.02.2005:
Strickmusik! Wenn Du eine CD für einen gemütlichen Strickabend zusammenstellen müsstest, welche Titel würden darauf landen?

Ein gemütlicher Strickabend - mit mehreren Leuten? Gibt es nicht. Gemütlich ist alleine.
Und dann würde ich für Glatt-Rechts-Geradeaus was Textlastiges aus meiner Jugend nehmen, damit ich laut mitträllern kann:
Was von Zappa, was von den Genesis (mit Peter Gabriel), was von den Bee Gees :-)), was anderes Rockiges, was Souliges und so fort. Alles mittlere bis späte Siebziger Jahre, das würde mir gefallen.
Wenn dann doch mehrere Leute mit mir rumsäßen, würde ich einfach den Rock- und Soul-Radiosender laufen lassen, der immer bei mir läuft (Radio2day, München).

Also... ich darf ja nicht allzusehr aus dem Nähkästchen plaudern, aber...
Normalerweise übersetze ich deutsche Anleitungen für das englische Publikum. Und beachte, dass die es gerne ein bisschen doofi und next row - next row haben. Aber halt nur ein bisschen.
Aber die Übersetzungen englischer Strickanleitungen ins Deutsche - wenn man all das Ausführliche zusammenfassen muss - Hölle! Das dauert doppelt so lange wie umgekehrt und dabei bin ich doch deutsche Muttersprachlerin. Wenn man beispielsweise für die Armausschnitt die Abnahmen derart zusammenfassen muss: "Beidseits 4 M abketten und weiter in jeder 2. R 2x2 und 6x1 M abk." hat man eine ganze Spalte englischer Anleitungen zusammengefasst. Echt - Höllllllllle. Ich bin grad so genervt. Unfassbar...

Es geht wirklich langsam voran. Und immer, wenn ich ganz müde werde, stricke ich am ersten (einfarbigen) Ärmel weiter. So kommt zumindest keine Langeweile auf.


Die verstrickte Dienstagsfrage 46/2011
Wie lange strickt ihr denn schon? Habt ihr erst vor kurzem angefangen, strickt ihr schon ein paar Jährchen, oder sogar schon Jahrzehnte?
Wer (oder was) hat euch zum Stricken gebracht? Und wo habt ihr es gelernt? Hattet ihr einen "Strick-Hiatus", d.h. habt ihr für ein paar Jahre unterbrochen, und dann wieder angefangen, oder strickt ihr, seit ihr es könnt.
Und was ist das erste Stück, dass ihr gestrickt habt?
Vielen Dank an Connie für die heutige Frage!

Ich bin aus einer Generation, die noch pflichtmäßig Handarbeitsunterricht hatte, während die Jungs "Werken" mussten. Daher habe ich Stricken in der "Volksschule" gelernt - mehr oder weniger. Das lief äußerst mies. Note 3 oder 4 in Handarbeiten waren zum Teil meine schlechtesten Noten - klar, in dem Alter hatte man sonst keine schlechten Noten... Manches Probestückchen habe ich mir von einer Mitschülerin stricken lassen.
Aber in der achten oder neunten Klasse - ein bis zwei Jahre, nachdem die Handarbeitsunterricht-Pflicht endete, wollte ich Klamotten und habe die Carina- oder Nicole-Hefte entdeckt. Und war süchtig.
Ich habe in den Neunziger Jahren auch eine Strick-Flaute erlebt, aber nie wirklich aufgehört. In dieser Zeit entstanden schlichte, schwarze Pullis.
Das erste Strickstück? Eine tannengrüne Mütze aus dem Handarbeitsunterricht, die ich meiner Mutter geschenkt habe - ich fand sie zu hässlich, aber Mutti mochte sie :-))
Zweites Stück: Ein Paar quietschgelbe Hüttenschuhe für meinen Vater. Gruselig!
[Ganz nebenbei: Ich finde es immer noch hammerhart, dass man mit neun oder zehn Jahren erst mal das schwer zu handelnde Rundstricken gelernt hat, statt erst mal einen Schal zu stricken...]

 

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