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An diesem Teil habe ich immer mal wieder gestrickt. Vor vielen Jahren (naja 2012) hatte ich dieses Tuch aus dem Buch Knitted Lace of Estonia (Queen Silvia Shawl) begonnen, in einem lilastichigen Hellblau für eine Person, der ich heute gar nichts mehr schenken werde. Ich weiß also nicht, was aus dem Tuch wird. Für mich ist die Farbe jedenfalls nix. Aber das Muster ist nun, auch wenn es mühsam ist, immer wieder fünf Maschen zusammenzustricken, eine Art mindless-Projekt, denn nach eineinhalb Metern kann selbst ich das Muster auswendig.

Anders verhält es sich mit dem neuen Garn. Ein Teil davon ist Lammwolle mit 250 m Lauflänge. Da wollte ich erst obiges Jackchen stricken (selbstverständlich ohne Rüsche), doch dafür ist das Garn zu dünn, man sieht beim Farbwechsel unschöne Schlingen. Nun - nach einem frustrierenden Auftrennen von knapp 160 Maschen und 20 Reihen - habe ich doch eine Maschenprobe gemacht und vorher, wie man sieht auch ein anderes Muster probiert. Was bleibt: Die drei Farben werden trotz allem intarsienmäßig, aber in Karos bzw. gewürfelt, kombiniert. Das Kreative, das ist anstrengend, Muster überlegen, Maße ermitteln, ausrechnen. Da stricke ich gerne noch ein paar Reihen Maiglöckchenmuster :-)


Trondheim ist auch nett, aber wenn ich für eine Kathedralenbesichtigung Geld zahlen muss, dann verzichte ich. Ich habe alle wichtigen Kathedralen gesehen - umsonst. Dagegen kann das norwegische Ding eh nicht anstinken ;-)
Am Trondheimfjord haben wir dann unsere erste Hytta für mehere Tage gefunden. Sehr abgelegen, im hintersten Winkel einer Halbinsel.

Und viel Platz in einer Hütte, in der eigentlich sechs Leute wohnen können. Herrlich. Da gab es dann nicht zu tun außer aufs Wasser zu starren, Möwen und Enten zu stalken und durch Zwergwäldchen zu einem kleinen verwunschenen Bergsee zu wandern.

Dann ging es wieder Richtung Süden. Das bergige Norwegen in der Fjord-Region hatte noch Spätwinter und dies auf einer Höhe von etwas über 1000 Metern. Schon anders als in den Alpen. Dann endlich der Geiranger, den sollte man schon mal gesehen haben - aber bitte in der Vorsaison!

Im dem teuren Hotel dort werden Pullover in Vitrinen gefangen gehalten (hier im Treppenhaus und im Speisesaal), die Armen! ;-)


Wanderer, fährst Du nach Norwegen, nimm Gummistiefel mit. Wir haben alles Mögliche gebraucht, aber keine Gummistiefel. Zu Beginn gleich das Ende: Ein Haufen Finull von Rauma Ullvare Fabrikk, drastisch reduziert (etwa ein Viertel), da Reste und auch angebrauchte Knäuel.

Erst mal nach Oslo, dort war es heiß, die "Biergärten" in den Straßen voll und lärmig. Und schick haben die es, meine Herren!

Im Rathaus ein Wandteppich.

Inspirierende Flechtereien im Wikingerschiff-Museum - und (für Petra) eine interessante Weberei aus der gleichen Zeit (Grabbeigabe beim Osebergschiff).

Wir hatten die "Oslo-Card" und haben so ziemlich alle interessanten Museen abgeklappert. Da war es wenigstens kühl ;-)

Hier noch ein bisschen Textilkunst ;-) Riesen-Filzkugel, der Wahnsinn.


Ich weiß nicht, ob ich was stricken werde, und muss scharf überlegen, was für eine Art Strickzeug ich einpacken soll. Der Mann war aber so nett, mir diesen Bildschirm zu präsentieren. Echt lieb. :-)

Das könnte was werden...norwegische Schafe?!
Ich war vor vielen, vielen Jahren mal dort (mit 15, also ca. 1979) und erinnere mich, dass ich dort braunes Baumwollgarn und ein Nadelspiel 2,5 mm gekauft habe. Damals. Da hatte ich wohl kein Strickzeug mitgenommen. Dieses Mal bin ich klüger (ein bisschen) :-)


Dieser kleine Kerl okkupierte sie. Den musste ich allerdings erst mal aus dem kalten Kellertreppenschacht scheuchen. Jetzt (zweites) Foto hockt er mit Regenwurm im Schnabel auf dem Gartenweg. In Sichtweite.
Ach ja, und die zwei Geschwister sind auf dem Nachbargrundstück und plumpsen auch mal die Kellertreppe runter. Kleine Trottel.


 

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