Datenschutz
Hubertus-Spültuch
Impressum
Meine Oma
Net-Along
Pythagoras-Armkugel
Taschen filzen
Wavy Cowl
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren


 
Hattest Du schon mal eine Phase akuter Strickunlust?
Wenn ja, was hast Du dagegen unternommen?
Oder hast Du einfach abgewartet, bis die Phase vorüber war?
Wie lange hat die Phase angedauert?
Was hast Du in dieser Zeit stattdessen gemacht?
Gibt es Gründe, woran es gelegen haben könnte?

Vielen Dank an Tichiro für die heutige Frage.


Jaja, das habe ich auf jeden Fall immer im Sommer und im Urlaub. Dagegen habe ich eigentlich nie etwas unternommen, die Welt dreht sich ja weiter, wenn ich nicht stricke. Die Phase ging dann bisher tatsächlich immer zu Ende - auch dieses Jahr! Normalerweise dauert das bis August, dieses Jahr allerdings bis Mitte September. In manchen Sommern habe ich dann zum Stick-Zeug gegriffen. Da war mir dieses Jahr allerdings nicht danach. Ich habe Sudoku gemacht ;-p
Der Grund für die Sommer-Strickunlust ist meines Erachtens die Wärme (schwitzige Händchen) - dieses Jahr kann das aber nicht der Grund gewesen sein (fröstel), daher glaube ich, dass auch meine Abneigung gegen Sommermodelle eine Rolle spielt (mein Vorrat an Baumwollsachen ist überschaubar). Ich habe schöne Sommerjacken, aber ich trage die nicht, weiß auch nicht...

Ich hab's geschafft. Ein erster Schal mit dem lustigen Muster ist fertig. Er misst ca. 30 cm x 130 cm. Das reicht für mich als Schal (ich trage gerne kurze Schals). Ich bin froh, dass die Reste ganz gut zusammen gepasst haben. Das Grau von meinem Celtic-Jäckchen war schwierig einzufügen. Da durfte kein Beige ("Gold") in der Nähe sein ;-)

Erste Hälfte:

Und die andere Hälfte:

Material: Felted-Tweed-Reste. Nadelstärke 4.
Hier ist ja das Maschenbild sehr schön, dank des fluffigen Garns. Bei der zweiten Version in Alpaka wird das etwas "drahtiger".

Und jetzt ein ganz wichtiger Tipp für alle, die das auch stricken wollen (und falls das schon irgendwo anders zu lesen ist, bitte ich um Nachsicht):
Man kann die 5 bzw. 3 Maschen auch rechts verschränkt zusammenstricken, das sieht sogar fast etwas besser aus, weil es etwas lockerer wird. Hauptsache ist aber, dass man sich nicht so quälen muss ;-)


Super warmer Pulli (krass) und ich bin durch die Septembersonne zur Fotosession gewackelt ;-)

440 Gramm Alpaka-Reste mit 2,5er Nadeln verstrickt.
Modell: Sommer in Tokyo aus dem Japan-Buch von der Frau Isager.


...wenn man etwas nach einem komplizierten Muster strickt, das dann aussieht wie Häkelei. Barock-Folklore...
Aber bitte! Ich wollte das auch und musste die Anleitung haben (Fox Paws).

Hier stricke ich ein Probestück mit Felted-Tweed-Resten (schon wieder Reste!). Ich habe hier erstmals diese vierkantige Nadelspitze (4 mm) in Gebrauch, denn man muss immer wieder mal 5 Maschen zusammenstricken (sehr anstrengend). Ich bilde mir ein, dass die vierkantige Form das erleichtert und empfehle, die vorhergehenden Hinreihen wirklich locker zu stricken.
Weil ich nicht sonderlich viele Reste habe, mache ich nur 4 Rapporte und hoffe mal, dass das wenigstens einmal um meinen Hals herum reicht.


Gerade frisch aufgeschnitten und schon sieht das Ganze etwas mehr nach Pulli aus. Keine Sorge, das ist das vorletzte Foto. :-))
Nach iGings Kommentar war ich inspiriert und habe nun auch oben eine helle (und schrille) Farbe gewählt. Das schafft einen Ausgleich. Jetzt muss ich nur noch die Weite des Halsausschnitts etwas korrigieren.

Die skandinavischen Anleitungen (ich verallgemeinere jetzt) sind immer etwas wischiwaschi. Bei diesem Pulli heißt es, nach 10 cm ab Raglanbeginn solle man mit dem vorderen Halsausschnitt beginnen. Das ist gut beschrieben (verkürzte Reihen). Bloß... dann ist der Raglan insgesamt sehr kurz und bei der größeren Größe (L) bleiben viel zu viele Maschen übrig. Ich habe frei Schnauze abgenommen, was das Zeug hält, aber ich muss einen Teil des Halsbündchens nun wieder auftrennen, denn für einen warmen Alpakapulli eignet sich kein "schulterfrei". ;-)


 

twoday.net AGB

xml version of this page

powered by Antville powered by Helma