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Ein Strickblog

 

Das ist nichts Besonderes. Ich wollte schon lange mal ausprobieren, ob sich Kauni mit der Maschine verstricken lässt (Ja). Und dafür habe ich ein Patentmuster gewählt, um die im Augenblick defekten Nadeln nicht verwenden zu müssen. Dank Melly hatte ich relativ viele Reste, die ich geschickt anstückeln konnte.
Das Besondere ist, dass mein Mann den genommen hat! Ja! Echt! Trotz der doch stark ins Altrosa gehenden Farbigkeit. Ich staune. :-)

Ich habe auch den Spinnenschal, October is for Spinners angefangen, morgen knipse ich das. Was soll ich sagen: Ein Genie war am Werke! Allein schon die Fähigkeit, ein völlig unregelmäßiges Lochmuster zu kreieren. Jetzt klebe ich - Zeile für Zeile - an der un-charted Anleitung und staune, dass bisher alles gut gegangen ist.

Ansonsten gilt: Die Wildwochen sind eingeleitet!


Gerade habe ich mich noch gefreut, als ich sah, dass für das Foto dieses Artikels im SZ-Magazin wohl eine Praktikantin um die Ecke zum Wolle Rödel rennen musste, um passende Knäuel zu besorgen.
Dann las ich den letzten Satz, den Überflüssigen. Und sage nur:
Frau C.M., Sie kennen sich ja nun überhaupt nicht aus!

Genauso zwiespältig ist der Artikel über Selbstgemachtes.

Schon komisch, dass in einem Magazin so viel über Handarbeiten geschrieben wird...

Spitze! Das passt und sitzt und kaschiert wunderbar mein kleines Bäuchlein (aber nicht das doofe G'schau auf dem ersten Foto...)

Das Beige ist kein Problem. Ich habe mich heute in der Arbeit doch ganz wohl gefühlt - wenn auch meine bunten Pullis mehr Aufsehen erregen. ;)

Das Coburger Fuchs kratzt allerdings gewaltig, also nichts für schwache Nerven. Ansonsten kann ich die Wolle vom Finkhof nur wärmstens empfehlen: Gut gesponnen, tolle Farben und aus heimischer Produktion. (*eifrig nick*)

Diese Ansicht gefällt mir auch.


Ein bisschen Massenproduktion... noch ein Spültuch und noch eines. Ich kann das Muster aber noch immer nicht auswendig. :-)

Nebenbei hatte ich für Weihnachten die Entangled Stitches angefangen. Bei Runde 24 war irgendwie alles verkehrt. Dann flog es erst mal in die Ecke. Dann dachte ich gestern, okay, der Fehler liegt in Runde 20. Weitergestrickt. Dann war wieder was faul. Ganz am Ende habe ich bemerkt, dass ich mit den Verkreuzungen eine Runde zu früh begonnen hatte. Fehler in Runde 2! Grrr. Erst mal habe ich kopflos alles aufgetrennt. Nun schaun wir mal. Das sollte ja nur ein kleines Weihnachtsgeschenk für die Freundin einer Freundin, die auch ein kleines bisschen eine Freundin für mich ist... Und jetzt wächst es sich aus, sozusagen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Diese Notation, wie ich sie auch aus dem Fanderl-Buch kenne, macht mich wuschig.
8
_\
__8

heißt, dass man in der zweiten Runde die Masche nach links kreuzen soll. Die Schräge, also der schräge Strich, fängt aber in Runde eins an. Alles klar? Wuschig wuschig wuschig.


Die Ogee Tunic ist fertig und gut geraten (obwohl ich bei den Strickmaschinen-Teilen nie sicher war, ob ich die Maschenprobe richtig getroffen hatte).

Doch ist sie noch nass, also kann ich euch nicht zeigen, wie sonderbar ich in so einem hellen Teil aussehe. Ungefärbtes helles Coburger Fuchs, das erinnert mich eher an Mönchskutten (die Zisterzienser hatten das so) als an ein Kleidungsstück für mich! Der Schlitz vorne ist ganz schön tief und, ach... Mal sehen, wie es ist, wenn das Ding trocken ist.

Modell Ogee Tunic aus Knitting Nature
Material: Coburger Fuchs, dünn, vom Finkhof.
Nadeln 3 (aber sehr locker gestrickt). Und Rückenteil sowie Ärmel ab dem Randmuster mit der Maschine.

Schnell noch...
Die verstrickte Dienstagsfrage 40/2008
In der Interweave Knits vom Winter gab es einen Artikel, der sich mit der Frage beschäftigt, ob (und warum) manche StrickerInnen eher prozess- und andere eher produktorientiert stricken. Das würde mich auch interessieren. Ist für Euch der Prozess des Strickens oder das fertige Produkt entscheidend?

Für mich ist eindeutig der Prozess entscheidend. Das Stricken ist ein Zeitvertreib (ich kann nicht mit leeren Händen vor der Glotze sitzen) und daher suche ich mir auch gerne Modelle, bei denen ich ordentlich was zu tun habe.
Selbstverständlich trage ich alle (gelungenen) Sachen auch. Ich habe keinen einzigen gekauften Pulli. Das ist aber inzwischen nur noch der Nebeneffekt. Früher war das anders.


 

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