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Ein Strickblog

 
Mal wieder ein Versuch, das Originalfoto nachzustellen.
Und das mit der alten Angela, wo doch beim Original das hübscheste Model seit etwa zehn Jahren posiert... Tja. Hier müsst ihr mit mir vorlieb nehmen... Und bei weiblicheren Figuren sieht alles anders aus. Noch so eine Erkenntnis.

Olga!, aka Helga aus dem Rowan-Heft 36.
Material: Felted Tweed, 6 Knäuel in der Grundfarbe (weniger als angegeben!)
Nadelstärke 2,5 - 3 - 3,5 (beim Muster werden dickere Nadeln genommen, so dass alles gleichmäßig wird).
Größe M - bis auf die Schultern, da habe ich bis auf Größe XS abgenommen.

Wie man vielleicht sehen kann, habe ich die Bordüre beim rechten Ärmel noch ein kleines bisschen höher als beim Original gemacht. Damit auch wirklich klar ist, dass es Absicht ist (ich will nicht dass mir jeden Tag jemand sagt, bei meinen Ärmeln sei etwas schief - so wie bei einer anderen ravelerin).


Die Olga war noch nicht ganz fertig vernäht (jetzt trocknet sie schon), da habe ich schon gierig nach den Resteverwertungsmöglichkeiten geschielt. Von den Bonbonfarben habe ich immerhin 75 Gramm übrig behalten. Und da war ja noch das Avocado-Grün, von dem ich vier Knäuel habe. Wenn ich bedenke - so meine Grübelei - dass ich für Salina nur sechs Knäuel verbraucht habe, so könnten 275 Gramm doch zumindest für Dreiviertel-Ärmel reichen?!?

Gesagt, gestan, Olga blitzschnell fertig gestellt und mit Valpo (Rowan Heft 37) begonnen. :)
"Sehnsucht nach dem Frühlinge" (mit Dativ-E), zwitschere ich derweil und freue mich über das fesselnde und doch leicht zu strickende Intarsienmuster.
Vorsichtshalber werde ich die Ärmel diesmal einfach von den Armkugeln her stricken - so lange sie dann eben werden. Der tiefe V-Ausschnitt hilft auch beim Garn-Sparen. Was für eine herrliche Resteverwertung!


Nochmal Dankeschön für die zahlreichen Mitleidsbezeugungen! Das baut auf. Aber, gell? Wir sind uns einig?
Wir zerbrechen unsere Nadeln schon lieber selber... :)

Meine westöstliche Olga macht mir viel Freude. Ich liebe die Bonbonfarben beim Muster. Natürlich ist das beim Original nicht so gemeint, das ist ja eher Ton-in-Ton.
Außerdem liebe ich diese überlangen Puffärmel und den Rollkragen, der so gerade eben auch ungerollt auf den Hals passt.
Das Muster am anderen Ärmel wird nun ca. 10 cm höher eingestrickt.
Hach, ich weiß jetzt schon, dass ich dieses Modell noch einmal in einer anderen Farbkombination machen werde...
Übrigens: Bei der Musterpartie verknote ich die Fadenenden erst mal (damit alles an Ort und Stelle bleibt) und vernähe dieses dann später in der Seitennaht.


Na super! Ich dachte, ich probier's nun doch mal mit den dünneren Holznadeln. Aber wenn die in diesem Zustand ankommen - weiß ja nicht. Die lagen übereinander zwischen zwei Pamphleten (Elsbeth Lavolds Third Viking Knits und einem Interweave-Knits-Heft). Und der DPD hat natürlich nicht Rücksicht drauf genommen, dass da die Holznadeln von der Angela drin sind und was Schweres drauf gepackt und KNACK.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie unbürokratisch und prompt(!) der Ersatz kommt...


Die verstrickte Dienstagsfrage 01/2010
a.Nach welchen Gesichtspunkten wählst du die Farben beim Wollkauf?

Meistens wähle ich die Farbe danach, ob sie mir steht, bzw. demjenigen, den ich bestricken möchte.
b. Kaufst du ausschließlich deine Lieblingsfarben?
Nein. Oder? Doch.
c. Suchst du die Farben passend nach den Farben deiner übrigen Kleidung aus?
Das ergibt sich dann meist von alleine. Ich denke eher nicht an meinen Kleiderschrank, wenn mich eine Farbe anmacht.
d. Kaufst du das Garn, weil dich die Farbe oder Farbkombination "anspringt", unabhängig davon, ob sie dir steht?
Es kommt gelegentlich vor. Aber man wird älter und weiser...
e. Kaufst du Garn in "deinen" Farben auf Vorrat, weil es möglicherweise in der nächsten Saison nicht mehr zu haben ist?
Klar doch.
f. Nimmst du bei Strickmodellen genau die Farben oder Farbkombinationen, in der das Modell abgebildet ist?
Interessanterweise "springen" einen ja am ehesten Modelle an, die sowieso im Original in einer Lieblingsfarbe sind. Daher nehme ich gelegentlich tatsächlich die Originalfarbe. Inzwischen bin ich aber auch in der Lage zu abstrahieren, d.h. das Modell in einer anderen Farbe zu sehen. Aber nicht immer. Stellt euch nur ein Lochmusterjäckchen in Hellblau vor (würg). Das gleiche Jäckchen in Schwarz muss man schon mit großer Anstrengung imaginieren.
Herzlichen Dank an Michaela für die heutige Frage!

 

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