Datenschutz
Ego-Shoots-Familienalbum
Gelaber und Geschichten
Hubertus-Spültuch
Impressum
Meine Oma
Net-Along
Pythagoras-Armkugel
Taschen filzen
Wavy Cowl
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren

Ein Strickblog

 
Die verstrickte Dienstagsfrage 47/2010

Tragt Ihr im Winter Mützen oder andere Kopfbedeckungen? Selbstgehäkelt? Selbstgestrickt? Gefilzt? Oder gekauft?

Wenn Ihr selbstgemachte Kopfbedeckungen tragt – fertigt Ihr die nach Anleitung oder einfach aus dem Kopf, so wie Ihr denkt?

Vielen Dank an Monika für die heutige Frage!


Immer wieder mal mache ich mir eine Mütze und dann trage ich sie doch nicht. Früher mit dem (super) Argument, dass die Frisur platt gedrückt wird... Immer wieder sehe ich auch schöne Kopfbedeckungen zum kaufen und kaufe sie nicht, weil ich sie eh nicht tragen werde. Schade eigentlich.
Also, wenn ich eine Mütze stricke, dann nach einer Anleitung. Ey, ich habe gestern erst eine Anleitung ausgedruckt (Wallpaper Hat, erhältlich umsonst bei ravelry). Dachte erst an meinen Mann, denn der rasiert sich den Schädel und trägt ständig Mützen. Aber der will immer nur Schwarze. Und sonst nichts. Daher... kein Wallpaper Hat.
Dabei stehen mir Mützen. Uraltes Foto der Houndstooth Cap aus einer Vogue Knitting, hier, bitte:

Jetzt, mit den langen Haaren ist das schon was anderes... hmmm


Am Donnerstag im Büro:

"Nein, nicht selbst gestrickt," musste ich alle zehn Minuten versichern.

Dann gab es ein Wochenende in Tirol, aber das hat dann auch gereicht. Bin zur Zeit recht schlapp, konnte aber an allerhand Socken herumpuzzeln. Und dabei sind dann - ganz gegen meine eigentlichen Pläne - auch welche für mich entstanden, die Brickwork Socks (kostenlose Anleitung bei ravelry).

Die Anleitung der Ferse hat mich etwas irritiert, es ging aber und dann musste ich weiter improvisieren, um noch mehr "um die Ecke zu kommen". Die Socken sind etwas zu weit und gute Kandidaten für die letzten Hüttenschuh-Sohlen, die irgendwo lagern.
Gestrickt aus uraltem Wollmeise Campari-Orange mit schwarzem Normal-Sockengarn.


Die verstrickte Dienstagsfrage 46/2010
Wo ist die Grenze zwischen "gerne stricken" und richtig "stricksüchtig sein"? Wo ordnest Du Dich ein? Gehst Du Käufe eher nüchtern an und kaufst genau für Dein Projekt ein oder kannst Du Dich in einem Wollgeschäft "nicht beherrschen" und kaufst eher wahllos ein. Hast Du ein kleines Strickkörbchen manierlich mit einem Projekt da stehen oder erstickst Du in Wollknäueln? Was ist eigentlich Stricksucht? (Ich gehöre übrigens zu den Stricksüchtigen!)
Vielen Dank an Ute für die heutige Frage!

Stricksüchtig ist für mich nicht gleich kaufsüchtig. Da aber die Frage eher auf die Einkäufe abzielt: Ich kann mich beherrschen, denn wenn ich Wolle kaufe, dann immer nur für einen Pulli oder eine Jacke, niemals Kleinmengen, die dann rumliegen. Ich denke, ich hab immer einen Plan. Neulich erst bin ich durch die Kurzwarenabteilung eines großen Kaufhauses geschlendert und habe die Garne befühlt. Da gab es was von Schachenmayr mit Alpaka und Seide. Nicht schlecht. Schöne Farben! Aber ich habe es beim Befühlen gelassen und bin mit leeren Händen wieder gegangen.

Wieder mal stricke ich die Ärmel gemeinsam mit zwei Steeks dazwischen. In der Anleitung soll man nach der "Manschette" in Grün pro Ärmel 80 Maschen zunehmen! Und dann noch jede dritte Runde eine Masche zunehmen, bis knapp 200 Maschen (noch mal: pro Ärmel!) auf der Nadel sind. Schluck! Nicht mit mir. Ich habe moderat zugenommen und werde am Oberarm 40 cm Umfang haben, genau richtig - etwas weiter - weil das ja eine Jacke bzw. ein Kurzmantel werden soll.
Bald geht mir das dunkle Pink aus. Dann heißt es wieder Garn spinnen und Pause beim Stricken.


Lustig:

...wenn man's verstehen kann. Und das hier ist geradezu rührend.


 

twoday.net AGB

powered by Antville powered by Helma