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Ein Strickblog

 
Angenehme Überraschung heute: Das neue Vogue - äh - Designer Knitting. Wie immer bemühe ich mich, die Artikel und das andere Geschreibsel zu beachten (am interessantesten ist dann doch die Reklame), um aber dann gierig die Modelle zu betrachten. Für meine Begriffe ist das, was man mit Stricken erzielen kann, eh schon lange ausgereizt (das war schon mal Anfang der Neunziger Jahre so) und so scheint mir hier auch das Überraschende und Neue eher dünn gesät. Aber okay, es muss nicht immer alles neu sein. Oder überraschend. Ach. egal.
Toll finde ich übrigens dieses Kleid.

Blöd nur, dass das mit 4,5er Nadeln gestrickt wird und sicher überaus dick und warm ist. *keuch* In überheizten, winterlichen Räumen ein Graus. Ich spreche aus Erfahrung, denn ich hatte mal ein ganz und gar verzopftes Kleid aus Kamelhaar-Woll-Mischung (anno 1987? vom Rödel), gestrickt mit 3,5er Nadeln. Das konnte man echt nicht tragen, es sei denn als mobile Sauna.


Ein bisschen mehr als einen Rapport (62 Runden) habe ich nun und das Ding misst schon 20 cm. Der Wahnsinn, wie lange das dauert. Und nun muss ich wieder auftragsstricken - macht aber nichts.
Übrigens rollt sich das unten so, weil ich anfangs unschlüssig war, welche Kante ich mache und daher einfach mal so angefangen habe. Ich werde nun aber schon was Zweifarbiges machen, damit die (förstermäßige :-) Farbharmonie durchgängig bestehen bleibt. Ich bin gespannt. Das leuchtende Rot habe ich bisher in keinem weiteren Knäuel gefunden, dafür kommt demnächst ein sattes Tannengrün. Und der Hintergrund, der ja eigentlich eher eine kühle Schattierung von Grün, Hellrot und Mauve ist, kommt auch immer wieder anders daher. Dass man das Muster (noch) nicht so gut erkennen kann, liegt in diesem Falle tatsächlich eher am Muster, denn an der Farbkombination...


Die verstrickte Dienstagsfrage 48/2010
Es gibt ja so einiges an Zubehör für StrickerInnen. Taschen, Maschenmarkierer, Magnetborde. Was sollte eurer Meinung nach in keinem Haushalt fehlen (und wo habt ihr es her?) und was ist das total überflüssigste Strickgimmik?
Vielen Dank an Tanja für die heutige Frage!


Stimmt, es gibt einiges Unverzichtbares, so wie die Nadelstärken-Mess-Platte aus Alu, die ich von meiner Oma geerbt habe. Auch die großen Sicherheitsnadeln für das Stillegen von Halsausschnitt-Mengen. Maschenmarkierer finde ich auch sinnvoll (da habe ich ja ein paar schöne von der Tammina - gottseidank, denn zum Basteln wäre ich selber zu faul).
So eine Tasche, bei denen man nicht fürchten muss, dass irgendwelche Nadeln raus rutschen, das wäre auch mal was. Das werde ich mir demnächst mal gönnen.
Was macht man mit einem Magnetbord? Na gut, Charts draufpinnen. Aber die kann man ja auch einfach neben sich hinlegen.
In diversen Heften (zuletzt Designer Knitting) sehe ich immer wieder Werbung für Zeugs. Glump. Geraffel. Das braucht kein Mensch und zu Glück habe ich schon wieder vergessen, was das war.

Echt wahr, ich bin überzeugte tägliche Benutzerin und daher kann ich - unaufgefordert und ohne Vorteil für mich - die Handsanft BalsamBrocken von der Soma nur wärmstens empfehlen. Ich musste gleich welche als Geschenk-Optionen ordern, wobei... eines werde ich mir gleich als Reserve behalten.
(an meinen Fähigkeiten als Werbetexterin muss ich allerdings wohl noch arbeiten (*gacker*))


Jetzt aber. Das Stricken hat mich wieder. Und anstatt an den Ärmeln des A-Shaped-Cardigan weiterzumachen (ja, auch da muss ich noch was spinnen) oder das Alpaka-Monsterprojekt zu starten, hat mich das weiche Melody-Garn gelockt.

Die Grün-Hellrot-Mauve-Farblinie wird mit Braun-Rot-Grün kombiniert - das steigert jeweils die Farbigkeit, finde ich. Das Muster stammt von der Jacke "Darkness..." aus Norsk Strikkedesign. Das musste ich neu einscannen, vergrößern, den Kontrast erhöhen - die Charts in dem Buch sind wirklich grottig!


 

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