
Zum Thema "Argyle". Leider habe ich das verschenkt und die Beschenkte hat es nie getragen (sicher gleich weitergegeben oder entsorgt (heul)).
[[Naja, mit der bin ich auch nicht mehr befreundet, aber das ist ein anderes Thema.]]
Das war so um 2002 oder 2003. Das Garn bzw. die Wolle war selbst gefärbt (bzw. mit Resten von einer Kaltfärbung bedruckt) und dann selbst gesponnen, in verschiedenen matten Schattierungen, die dann - leider habe ich kein besseres Foto - in einem lustigen Argyle-Muster, das sich selbst aufgelöst hat, umgesetzt wurden. Als die bunten Farben alle waren, habe ich Lochmuster-Karos gestrickt und ...ach, das waren Zeiten!

Das Garn zu Strängen wickeln, einweichen und dann das klumpige, alte Ashford-Blau aus dem Keller holen. Das musste ich duch ein Sieb in die Farbflotte geben, sonst wäre das nix. Das nasse Garn sieht fast noch etwas interessanter aus. Aber mir stehen ja die wärmeren Farbtöne eh nicht mehr so gut, seit ich ergraut bin, daher...

Und natürlich wird das nicht sonderlich "hot", matte Farbe überfärben = andere matte Farbe.
Oder: you can't make a silk purse out of a sow's arse.

Uiii, die Jacke! Die Anleitung war eher gewöhnungsbedürftig. Im Original war die auf Deutsch und doch komplett verwirrend. Da lobe ich mir die Redundanz der englischen Standard-Anleitungen! Trotzdem: Super Jacke, total warm und einfach rot! (im Gegensatz zu den Fotos: einfach satt kirschrot)


Ja, ich habe nichts als Stricken im Kopf. Ich flüchte ein bisschen.
Für Variante 1 hätte ich schon zwei Ärmel. Bei Variante 2 könnte das Rot etwas knapp werden. Der rote Ärmel gefällt mir aber sehr. Variante 3: Der grüne Ärmel ist auch nicht schlecht. Hier auch wieder: Reicht das Rot? Variante 4 ist okay, aber nicht perfekt.
Also, nein, perfekt ist keine der Möglichkeiten. Das Rückenteil wird auf jeden Fall einfarbig. Ich hatte schon mit dem Rückenteil von Variante 2 begonnen (quasi um zu vertagen), mich erst mal mit der Länge des Anschlagfadens vertan, dann zwei Maschen fallen gelassen. Vermeintlich. Da ich einen italienischen Anschlag mache, ist es mir nicht geglückt, das richtig wieder aufzunehmen. Dann habe ich resigniert. Da muss ich echt drüber schlafen, wie gesagt.

So halbwegs passen die Farben. Ein helles Türkis, ein lascher, etwas gräulicher Fliederton und Fuchsia. Und der zweite Ärmel:

Orangefarbener Hintergrund, Wollweiß und Fuchsia. Irgendwie ist mir der erste Ärmel nun fast zu langweilig. Wenn man den gesamten Entwirf (drittes Bild im letzten Beitrag) mit dem Original vergleicht, sieht man, dass im Original mutiger mit den Farben umgegangen wird. Ich habe vom Türkis mehr als von den anderen Farben, deshalb muss das Vorder- und Rückenteil Türkis als Hintergrundfarbe haben. Aber jetzt weiß ich, dass beim Ärmel nur 60 g Hintergrundfarbe gebraucht werden und überlege tatsächlich, einen dritten Ärmel...
Machma erst amoi den Rest :-)
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Eine Kollegin hat mich auf einen Pulli (Pringle+h&m) angesprochen und dann habe ich auf der Seite mit den teuren Pullis nachgeschaut, was es denn so Neues gibt. Bäääm. In solchen Fällen geht es bei mir gleich los. Sofort - Nachmachen! Das Bild von der Seite gespeichert...
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Und dann nachgeschaut, was denn an Garn so im Hause ist. Mein "Entwurf": :-D Das hat voll lange gedauert, dies ist Entwurf Nummer Neun!

Und gleich mit dem türkisfarbenen Ärmel angefangen. Ich bin nun damit schon fertig und mache den orangefarbenen. Und dazu will ich gerne die nächsten Tage auch Fotos liefern.
Fotos: Das ist heutzutage nur komplizierter. Ich habe keine funktionierende Digitalkamera mehr. Also knipse ich alles mit dem Mobiltelefon. Das bildet aber die Farben nicht gut ab. Außerdem sind die Dateien viel zu groß für hier. Da muss ich also stets erst mal die Daten auf einen PC/Laptop laden, wo es ein an-stän-di-ges Bildbearbeitungsprogramm gibt. Dann kann es weitergehen. Also umständlich..